Marketing für Berater
Berater und Coaches werden nicht gekauft wie ein Produkt, sondern gewählt wie eine Vertrauensperson. Gutes Marketing macht sichtbar, wofür Sie stehen, bevor das erste Gespräch beginnt.

Was ist Marketing für Berater?
Marketing für Berater und Coaches heisst, dass die richtigen Kunden verstehen, wofür Sie stehen, und Ihnen genug vertrauen, um ein Gespräch zu suchen. Die Grundlage sind eine klare Positionierung, eine Website mit nachvollziehbaren Fallbeispielen und ein gepflegtes LinkedIn-Profil. Dazu kommen je nach Angebot Fachbeiträge, Vorträge, Suchmaschinen, Anzeigen oder eine gezielte Direktansprache. Entscheidend ist nicht die Zahl der Kanäle, sondern dass ein Empfohlener online bestätigt findet, was man ihm über Sie erzählt hat.
Grundlage sind die Richtlinien von Google für Unternehmensprofile, das Bundesgesetz gegen den unlauteren Wettbewerb und unsere eigene Messung von ChatGPT-Antworten in der Schweiz. Die Quellen stehen am Ende der Seite.
Wie Kunden Berater auswählen
So erleben wir es in Erstgesprächen mit Schweizer Beratern und Coaches. Es ist eine Beobachtung aus der Praxis, keine Studie.
- 1 Ein Name fällt
- Die meisten Mandate beginnen mit einer Empfehlung, einem Vortrag oder einem Beitrag, den jemand weitergeleitet hat. Der Kunde sucht danach gezielt nach Ihrem Namen.
- 2 Er prüft Sie online
- Website, LinkedIn-Profil und manchmal Google. Er will in wenigen Minuten sehen, für welche Fragen Sie zuständig sind und für wen Sie schon gearbeitet haben.
- 3 Er vergleicht kurz
- Oft mit zwei oder drei anderen Namen. Wer austauschbar beschrieben ist, wird über den Preis verglichen. Wer klar für ein Problem steht, eher über die Passung.
- 4 Das Gespräch entscheidet
- Im Erstgespräch prüft der Kunde, ob die Chemie stimmt und ob Sie seine Lage verstehen. Marketing kann dieses Gespräch vorbereiten, ersetzen kann es es nicht.
Wie sieht das für Ihren Betrieb aus?
Im Erstgespräch schauen wir Ihre Ausgangslage an und sagen offen, was wir sehen und ob wir helfen können. Über 120 Schweizer Unternehmen betreut seit 2023.
Berater und Coaches im Vergleich
Ein Unternehmensberater verkauft meist an Firmen. Der Entscheid fällt oft bei der Geschäftsleitung, manchmal mit mehreren Beteiligten, und ein Mandat hat einen hohen Auftragswert. Hier tragen Empfehlungen, LinkedIn, Fachbeiträge und eine gezielte Ansprache von Firmen mit einem konkreten Anlass.
Ein Coach arbeitet je nach Angebot für Firmen oder für Privatpersonen. Bei Privatkunden entscheidet eine einzelne Person, oft nach einer Suche im Internet oder einem Hinweis in den sozialen Medien. Dort können Suchmaschinen, Meta Ads und ein Erstgespräch mit tiefer Hürde mehr bewirken als ein Firmenauftritt auf LinkedIn.
Wo der Unterschied liegt
- Wer entscheidet
Bei Firmen oft mehrere Personen, bei Privatkunden eine einzelne.
- Wie lange es dauert
Ein Beratungsmandat braucht oft Wochen bis Monate bis zum Entscheid, ein Coaching für Privatpersonen meist weniger.
- Was überzeugt
Bei Firmen Fallbeispiele und Fachwissen, bei Privatkunden eher Vertrauen in die Person und ein klarer Ablauf.
Welche Kanäle passen
Nicht jeder Kanal passt zu jedem Angebot. Diese Übersicht zeigt, wann sich ein Weg lohnt. Wer eine Beratung für das eigene Marketing sucht und nicht Marketing für eine Beratung, findet mehr unter Marketingberatung.
| Kanal | Passt, wenn | Mehr dazu |
|---|---|---|
| Empfehlungen gezielt pflegen | Immer. Zufriedene Kunden wissen oft nicht genau, wofür sie Sie weiterempfehlen sollen. Ein klarer Satz dazu hilft. | Neukundengewinnung |
| Website mit Fallbeispielen | Immer. Hier prüft der Empfohlene, ob Sie zu seiner Frage passen. | Website-Relaunch |
| LinkedIn-Profil und Beiträge | Ihre Kunden Entscheider in Firmen sind und Sie regelmässig etwas Eigenes zu sagen haben. | Social Selling |
| SEO und Fachartikel | Ihre Kunden ihr Problem selbst googeln, etwa bei Nachfolge, Führung oder Stress am Arbeitsplatz. | SEO für KMU |
| Google-Unternehmensprofil | Sie Kunden an einer festen Adresse empfangen. Für ein reines Online-Angebot oder ein virtuelles Büro erlaubt Google kein Profil. | Google-Unternehmensprofil |
| Google Ads | Es klare Suchbegriffe mit Kaufabsicht gibt und Ihr Angebot sich auf einer Seite gut erklären lässt. | Google-Ads-Betreuung |
| Meta Ads | Sie als Coach Privatpersonen ansprechen und ein einfacher erster Schritt möglich ist, etwa ein kurzes Kennenlerngespräch. | Meta Ads |
| Kooperationen mit Multiplikatoren | Andere Fachleute regelmässig mit Ihren Kunden zu tun haben, etwa Treuhänder, Anwälte, HR-Verantwortliche oder Verbände. Eine Empfehlung von dort wiegt oft mehr als jede Anzeige. | Neukundengewinnung |
| Newsletter mit Fachwissen | Ihre Kunden lange überlegen, bevor sie entscheiden. Ein Newsletter hält Sie über Monate präsent. Er braucht eine Einwilligung, am besten mit Bestätigung per E-Mail. | E-Mail-Marketing |
| Vorträge und Webinare | Sie gerne vor Publikum sprechen. Wer Sie live erlebt, braucht weniger Überzeugung im Erstgespräch. | Content-Strategie |
| Direktansprache mit Anlass | Ihr Angebot zu einem erkennbaren Ereignis passt, etwa einem Wechsel in der Geschäftsleitung. | Signal-basierte Ansprache |
Drei Fragen vor dem Start
Bevor wir über Kanäle sprechen, klären wir mit Ihnen drei Dinge. Ohne klare Antworten wirkt jede Massnahme schwächer, als sie könnte.
Für welches Problem stehen Sie?
«Strategie und Führung» ist zu breit. «Nachfolge in Familienunternehmen» lässt sich empfehlen und suchen.
Wer ist Ihr idealer Kunde?
Branche, Grösse, Rolle des Entscheiders und der Anlass, bei dem er Hilfe sucht.
Was können Sie belegen?
Fallbeispiele, Erfahrung und Methode. Was man nicht zeigen kann, überzeugt online kaum.
Wann Outbound Sinn ergibt
Für Berater mit Firmenkunden kann eine gezielte Direktansprache gut funktionieren, wenn sie an einen echten Anlass anknüpft. Beispiele sind ein Wechsel in der Geschäftsleitung, eine neue Zweigniederlassung oder eine Stelle, die auf ein Projekt hindeutet. Solche Ereignisse lassen sich zum Teil im Handelsregister ablesen, mehr dazu unter Handelsregister als Kaufsignal.
Eine persönliche Nachricht an eine passende Person ist etwas anderes als eine gleichlautende Serie an Hunderte Empfänger. Massenwerbung ohne Einwilligung ist nach dem Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb unlauter. Was das für E-Mails heisst, steht unter Cold E-Mail in der Schweiz.
Wann Outbound nicht passt
- Ihr Angebot ist nicht klar
Eine Nachricht ohne klares Problem wirkt wie Werbung und wird ignoriert.
- Es gibt keinen Anlass
Ohne erkennbares Ereignis bleibt nur eine kalte Liste, und die wirkt bei Vertrauensleistungen schlecht.
- Ihre Kunden sind Privatpersonen
Dann sind Suche, Empfehlung und ein klarer erster Schritt der bessere Weg.
Vertrauen sichtbar belegen
«Coach» und «Berater» sind in der Schweiz keine geschützten Titel. Umso mehr achten Kunden auf Belege, die sie selbst prüfen können.
| Beleg | Was er zeigt | Worauf achten |
|---|---|---|
| Eidgenössische Abschlüsse | Eine geprüfte Ausbildung, etwa Supervisor-Coach oder Organisationsberaterin mit eidgenössischem Diplom. | Den Titel genau so schreiben, wie er verliehen wurde, und Weiterbildungen ohne Abschluss nicht als Diplom bezeichnen. |
| Verbände | Mitgliedschaft in einem Berufsverband mit eigenen Standards. | Nur nennen, was aktuell gilt, und auf das Verzeichnis des Verbands verlinken, wenn es eines gibt. |
| Fallbeispiele | Ausgangslage, Vorgehen und Ergebnis eines echten Mandats. | Mit Freigabe oder anonymisiert. Kein Ergebnis zuspitzen, das der Kunde so nicht bestätigen würde. |
| Kundenstimmen | Wie sich die Zusammenarbeit angefühlt hat. | Wörtlich und echt. Erfundene oder gekaufte Stimmen sind irreführend und nach UWG unlauter. |
| Eigene Fachbeiträge | Wie Sie denken und arbeiten, bevor jemand mit Ihnen spricht. | Lieber wenige Beiträge zu Ihren Kernfragen als viele zu allem. |
| Methode und Ablauf | Was im Erstgespräch, in der ersten Sitzung und danach geschieht. | Ein fester Einstieg mit klarem Umfang senkt die Hürde, etwa eine Standortbestimmung oder ein Workshop. |
Empfehlungen gezielt auslösen
- Den Satz liefern
- Sagen Sie zufriedenen Kunden in einem Satz, bei welchem Problem man an Sie denken soll. Ohne diesen Satz empfehlen sie Sie für alles oder für nichts.
- Den richtigen Moment wählen
- Nach einem sichtbaren Fortschritt im Mandat, nicht beim Start und nicht erst mit der Schlussrechnung.
- Multiplikatoren pflegen
- Treuhänder, Anwälte oder HR-Leitungen, die Ihre Kunden kennen. Ein kurzes Treffen pro Jahr und ein klarer Hinweis, für wen Sie passen und für wen nicht.
- Den Weg kurz machen
- Ein Link auf eine Seite, die Ihr Angebot für genau diesen Fall erklärt, und ein einfacher Weg zum Erstgespräch.
Regeln für Coaches
Abgrenzung zur Therapie. Die Berufsbezeichnung Psychotherapeutin oder Psychotherapeut ist im Psychologieberufegesetz geschützt. Wer als Coach zu Themen wie Stress, Erschöpfung oder Ängsten schreibt, sollte klar sagen, was Coaching ist und was nicht, und keine Heilung versprechen. Werbung für Gesundheitsleistungen unterliegt zusätzlich den kantonalen Gesundheitsgesetzen.
Anzeigen auf Meta. Meta verbietet Anzeigen, die persönliche Merkmale der angesprochenen Person behaupten oder unterstellen, darunter die Gesundheit und die psychische Verfassung. «Sind Sie ausgebrannt?» wird deshalb oft abgelehnt. Besser wirkt eine Aussage über das Angebot, etwa ein Coaching für Führungskräfte nach einem Rollenwechsel.
Daten aus dem Coaching
Angaben über die Gesundheit gelten nach Art. 5 lit. c DSG als besonders schützenswerte Personendaten. Fragt Ihr Anmeldeformular nach dem Anlass für ein Coaching, landen solche Daten schnell in Formular, CRM und Terminbuchung.
Fragen Sie im Formular deshalb nur, was Sie für den ersten Termin wirklich brauchen. Prüfen Sie, wo Ihre Werkzeuge die Daten speichern, und nennen Sie das in der Datenschutzerklärung. Auf Seiten mit sensiblen Themen sind Werbe-Pixel mit Vorsicht einzusetzen.
Kunden fragen auch ChatGPT
Manche Kunden lassen sich heute von ChatGPT Berater oder Coaches für eine bestimmte Frage vorschlagen. In unserer Messung nannte eine Antwort im Schnitt 4,2 Websites als Quellen. Zwei Antworten auf dieselbe Frage hatten aber nur 32 % der Quellen gemeinsam. Wer einmal genannt wird, ist beim nächsten Mal also nicht sicher wieder dabei.
Unsere Einschätzung, die keine Regel von OpenAI oder Google ist, lautet so. Eine klare Positionierung, die auf Ihrer Website, auf LinkedIn und in Fachbeiträgen gleich beschrieben ist, macht es einer KI leichter, Sie der richtigen Frage zuzuordnen. Mehr dazu unter GEO-SEO.
1'071 Antworten auf 55 Fragen aus der Schweiz, im Schnitt 16,4 Durchgänge pro Frage. Methode und Grenzen in der Studie zur KI-Sichtbarkeit.
So gehen wir vor
Ein typischer Ablauf in fünf Schritten. Welche Schritte Sie brauchen und in welchem Umfang, klären wir im Erstgespräch.
- 1 · Verstehen
- Was Sie anbieten, für wen, mit welchem Auftragswert und woher Ihre heutigen Mandate kommen.
- 2 · Positionierung schärfen
- Für welches Problem Sie stehen, in einem Satz, den Kunden weitererzählen können.
- Wie Sie sich von anderen Beratern oder Coaches abgrenzen.
- 3 · Auftritt bauen
- Website mit Leistungsseiten und Fallbeispielen, auf Wunsch in Webflow.
- LinkedIn-Profil, das dieselbe Geschichte erzählt.
- 4 · Kanäle wählen
- Nur die Wege, die zu Ihrem Angebot passen, etwa Fachbeiträge, Suchanzeigen oder eine Ansprache mit Anlass.
- 5 · Anfragen führen und messen
- Ein klarer Weg von der Anfrage bis zum Erstgespräch, bei Bedarf mit einem einfachen CRM.
- Gemessen werden Gespräche und Mandate, nicht nur Klicks. Bei jeder Anfrage halten wir fest, woher sie kam, und rechnen, wie viele Erstgespräche zu einem Mandat führen.
Für wen es passt
Am meisten bringt die Arbeit Beratern und Coaches, die fachlich überzeugen, deren Auftritt aber breiter oder blasser wirkt als ihre Arbeit. Das sind etwa Unternehmensberater, Treuhänder mit Beratungsangebot, Führungs- und Business-Coaches oder kleine Beratungsfirmen, die nicht mehr nur von Empfehlungen abhängen wollen. Für Beratungsfirmen mit mehreren Partnern gibt es eine eigene Seite zu B2B-Services und Beratung.
Realistisch ist ein Auftritt, der Ihre Arbeit richtig zeigt, und ein klarer Weg vom ersten Kontakt bis zum Gespräch. Wie viele Mandate daraus werden, hängt auch von Ihrem Angebot, Ihrem Markt und Ihren Gesprächen ab. Eine Zahl sichern wir nicht zu.
Wann es nicht passt
- Sie sind auf Monate ausgebucht
Dann geht es eher um höhere Honorare oder bessere Mandate als um mehr Anfragen.
- Ihr Angebot ändert sich laufend
Ohne festen Kern lässt sich nichts klar positionieren.
- Sie suchen schnelle Abschlüsse
Vertrauen entsteht über Wochen und Monate. Ein Werbekanal allein ersetzt das nicht.
- Sie erwarten eine Garantie
Eine feste Zahl Mandate oder einen Platz in Google kann niemand seriös zusichern.
Die Alternativen
Eine Begleitung ist nicht für jeden der richtige Weg. Diese Möglichkeiten gibt es auch.
| Weg | Wann er passt |
|---|---|
| Selbst machen | Wenn Ihre Positionierung klar ist und Sie Zeit für eigene Beiträge und die Pflege der Website haben. |
| Webdesigner | Wenn nur die Website fehlt und Botschaft, Fallbeispiele und Anfrageweg schon stimmen. |
| Texter oder Ghostwriter | Wenn Sie wissen, was Sie sagen wollen, und Hilfe beim Schreiben für LinkedIn oder Fachbeiträge suchen. |
| Malt Consulting | Wenn Positionierung, Website, Sichtbarkeit und Anfrageweg zusammen besser werden sollen. |
Wer diese Seite geschrieben hat
Konstantin Malt hat Malt Consulting 2023 gegründet, damals unter dem Namen Digitalwahl. Er begleitet inhabergeführte Schweizer Unternehmen, darunter Beratungsfirmen, bei Positionierung, Website und Kundengewinnung.
- AusbildungBachelor in Betriebswirtschaft, Universität St. Gallen (HSG)
- ErfahrungÜber 120 Schweizer Unternehmen betreut seit 2023
- Geprüft28. Oktober 2026, gegen die Quellen unten
«Malt Consulting hat unsere Erwartungen nicht nur erfüllt, sondern weit übertroffen. Ein grosses Dankeschön an Konstantin und sein Team – aufmerksam, präzise und mit echtem Verständnis für unsere Bedürfnisse.»
Kundenstimme auf maltconsulting.ch
«Konstantin hat uns von Anfang an super beraten und die Ergebnisse die er am Anfang angedeutet hat, hat er um ein vielfaches übertroffen.»
Kundenstimme auf maltconsulting.ch
Häufige Fragen
Die Fragen und Einwände, die Berater und Coaches im Erstgespräch am häufigsten nennen.
Meine Mandate kommen über Empfehlung. Brauche ich trotzdem Marketing?
Vielleicht nicht viel. Nach unserer Erfahrung prüfen aber viele Empfohlene den Namen zuerst online. Wenn dort eine allgemeine Website oder ein leeres LinkedIn-Profil erscheint, geht ein Teil der Empfehlungen verloren. Oft reicht es, diese Grundlage in Ordnung zu bringen.
Wirkt Marketing nicht unseriös für einen Berater?
Aufdringliche Werbung schon. Gutes Marketing für Berater zeigt vor allem Fachwissen, Fallbeispiele und eine klare Haltung. Es wirkt eher wie ein guter Fachbeitrag als wie eine Anzeige.
Ich habe keine Zeit, jede Woche auf LinkedIn zu posten.
Das müssen Sie nicht. Ein vollständiges Profil, eine klare Website und wenige gute Beiträge zu Ihren Kernthemen bringen oft mehr als tägliche Posts. Wie viel Aufwand sinnvoll ist, hängt von Ihren Kunden ab.
Braucht ein Coach SEO?
Nur, wenn Ihre Kunden ihr Thema selbst suchen. Bei Privatpersonen ist das oft der Fall, etwa bei Fragen zu Laufbahn oder Stress. Bei Firmenkunden mit einem eng gefassten Angebot ist die Nachfrage in der Suche meist klein, dann tragen Empfehlung und LinkedIn mehr.
Darf ich Kunden als Referenz nennen?
Nur mit ihrer Freigabe. Gerade in der Beratung ist Vertraulichkeit Teil der Leistung. Ein anonymisiertes Fallbeispiel mit Ausgangslage, Vorgehen und Ergebnis überzeugt oft genauso, solange es wahr und nicht übertrieben ist.
Darf ich mich einfach Coach nennen?
Ja, die Bezeichnung Coach ist in der Schweiz nicht geschützt. Geschützt sind eidgenössische Titel wie Supervisor-Coach mit eidgenössischem Diplom und die Bezeichnung Psychotherapeutin oder Psychotherapeut. Gerade weil der Begriff offen ist, prüfen Kunden Ausbildung, Erfahrung und Fallbeispiele genauer.
Was kostet Marketing für Berater?
Das hängt davon ab, was Sie brauchen. Eine geschärfte Positionierung kostet anderes als eine neue Website oder laufende Anzeigen. Richtwerte finden Sie unter Website-Kosten Schweiz. Ein Angebot erhalten Sie nach dem Erstgespräch.
Weiterlesen
Quellen
- Google Unternehmensprofil-Hilfe, «Richtlinien für die Präsentation Ihres Unternehmens auf Google», Abschnitte zu Standort und virtuellen Büros, abgerufen 29.10.2026. support.google.com/business/answer/3038177
- Bundesgesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG), SR 241, Art. 3 Abs. 1 lit. b und lit. o, abgerufen 29.10.2026. fedlex.admin.ch, SR 241
- Höhere Fachprüfung für Beratungspersonen, Abschlüsse Supervisor-Coach und Organisationsberaterin bzw. Organisationsberater mit eidgenössischem Diplom, abgerufen 29.10.2026. hfpberatung.ch
- Bundesgesetz über die Psychologieberufe (PsyG), SR 935.81, abrufbar auf fedlex.admin.ch.
- Bundesgesetz über den Datenschutz (DSG), SR 235.1, Art. 5 lit. c. fedlex.admin.ch, SR 235.1
- Meta Transparency Center, Werberichtlinien, «Privacy Violations and Personal Attributes», abgerufen 29.10.2026. transparency.meta.com
- Malt Consulting, Studie zur KI-Sichtbarkeit Schweiz, eigene Messung 2026. maltconsulting.ch/ki-sichtbarkeit-studie-schweiz
Wofür sollen Kunden Sie wählen?
Im Erstgespräch schauen wir Ihr Angebot, Ihre heutigen Kunden und Ihren Auftritt an und sagen offen, welcher Weg zu mehr passenden Mandaten führt.
Lieber direkt? +41 78 814 14 58 oder info@maltconsulting.ch