GEO-SEO für Schweizer KMU, sichtbar in Google und in KI-Antworten
Ihre Kunden stellen Fragen statt Suchbegriffe
Früher tippte ein Kunde «Treuhand Winterthur» und klickte sich durch zehn Links. Heute fragt er ChatGPT «Welches Treuhandbüro in Winterthur betreut Handwerksbetriebe mit zehn Mitarbeitenden?» und bekommt eine fertige Antwort mit zwei, drei Firmen. Wer dort fehlt, wird oft gar nicht mehr verglichen.
Laut einer repräsentativen Comparis-Umfrage vom Frühling 2026 nutzen 76 Prozent der erwachsenen Bevölkerung in der Schweiz KI-Chatbots, zwei Jahre zuvor war es rund die Hälfte. Über 40 Prozent der Nutzenden verwenden sie für die Informationssuche anstelle einer Suchmaschine. Auch Google selbst zeigt in der Schweiz seit März 2025 KI-Übersichten und seit Oktober 2025 den KI-Modus.
Für ein KMU heisst das. Gute Google-Positionen bleiben wichtig, reichen aber nicht mehr allein. Entscheidend ist zusätzlich, ob die KI Ihre Firma als passende Antwort auf konkrete Fragen erkennt.
Was gleich bleibt und was neu dazukommt
| Thema | Klassisches SEO | GEO |
|---|---|---|
| Ziel | Ein Platz in den Google-Ergebnissen | Eine Nennung oder ein Link in der KI-Antwort |
| Suche des Kunden | Kurze Suchbegriffe | Ganze Fragen mit Situation und Region |
| Was zählt | Passende Seite, Technik, Links | Dasselbe, plus klare Antworten auf Teilfragen, gleiche Angaben auf vielen Quellen, Erwähnungen bei Dritten |
| Ihre Website | Hauptquelle | Wichtigste Quelle, aber nicht die einzige |
| Crawler | Googlebot, Bingbot | Zusätzlich Such-Crawler der KI-Anbieter, etwa OAI-SearchBot für die ChatGPT-Suche |
| Messung | Position pro Suchbegriff, Search Console | Search-Console-Bericht für generative KI plus eigene Tests mit vielen Durchgängen |
| Grundlage | Dieselbe. Eine Website, die erreichbar ist, Leistungen klar erklärt und Vertrauen belegt. | |
Den Unterschied erklären wir ausführlicher im Ratgeber GEO vs. SEO.
So arbeiten wir an Ihrer KI-Sichtbarkeit
Ausgangslage mit vielen Durchgängen
Wir stellen die echten Fragen Ihrer Kunden in ChatGPT, Perplexity und Google, in ChatGPT jede Frage mindestens 18 Mal. KI-Antworten schwanken stark. Einzeltests führen deshalb in die Irre.
Website lesbar machen
Wir prüfen Indexierung, robots.txt, Snippet-Einstellungen und ob ein Bot-Schutz beim Hosting Suchmaschinen aussperrt. Und ob das Wichtigste als Text im Seitencode steht statt nur in Bildern, PDFs oder nachgeladenem JavaScript.
Seiten für echte Kundenfragen
Pro wichtige Leistung eine starke Seite, die mit einer klaren Antwort beginnt und die Fragen beantwortet, die Kunden vor einer Anfrage stellen. Kosten, Ablauf, Dauer, Eignung, Grenzen. Dazu strukturierte Daten, damit Firma, Leistung und Region eindeutig zugeordnet werden.
Überall dasselbe über Sie
Google-Unternehmensprofil, local.ch, search.ch, Branchenverzeichnisse, Verbände und LinkedIn. Widersprüchliche Angaben erschweren die eindeutige Zuordnung. Echte Erwähnungen auf Fachseiten und bei Partnern machen Sie zitierbar.
Belege statt Behauptungen
Referenzen mit Ort und Aufgabe, eigene Erfahrungswerte, ehrliche Grenzen und Antworten auf Preis- und Ablauf-Fragen. Google empfiehlt ausdrücklich Inhalte mit eigener Expertise, die über Allgemeinwissen hinausgehen.
Nachmessen
Nach der Umsetzung messen wir mit denselben Fragen und derselben Anzahl Durchgänge erneut. Dazu kommen die Zahlen aus der Search Console. Sie sehen, was sich verändert hat, als «x von N» und mit Testbedingungen.
Fünf Prüfungen, die Sie heute selbst machen können
- Google-Index prüfen. Geben Sie bei Google «site:ihredomain.ch» ein. Fehlen wichtige Leistungsseiten, ist das zuerst ein SEO-Problem, kein GEO-Problem.
- robots.txt ansehen. Rufen Sie ihredomain.ch/robots.txt auf. Wird dort Googlebot oder OAI-SearchBot ausgeschlossen, kann Ihre Seite in der Google- oder ChatGPT-Suche nicht erscheinen. Das Sperren von GPTBot betrifft laut OpenAI nur das Training, nicht die Suche.
- Drei Kundenfragen testen. Stellen Sie in ChatGPT drei Fragen, die Ihre Kunden stellen würden, jede mehrmals in einem neuen Chat. Notieren Sie, wie oft Ihre Firma vorkommt und wer stattdessen genannt wird.
- Firmendaten vergleichen. Stimmen Name, Adresse, Telefon und Leistungen auf Website, Google-Profil, local.ch und LinkedIn überein?
- Antwort auf Ihren Leistungsseiten suchen. Steht auf der Seite in zwei, drei Sätzen, was Sie für wen anbieten, in welcher Region und wovon der Preis abhängt? Wenn nicht, fehlt die Antwort, die eine KI übernehmen könnte.
Die ausführliche Anleitung mit Vorlagen steht kostenlos im Leitfaden Der KI-Suchmaschinen-Code.
Was bei GEO nicht funktioniert
Eine llms.txt kaufen
Google nutzt diese Datei für die Suche laut eigener Aussage nicht. Sie ersetzt keine guten Inhalte. Mehr dazu unter llms.txt.
Einmal in ChatGPT testen
Eine einzelne Antwort ist Zufall. Erst viele Durchgänge zeigen ein verlässliches Bild.
Für jede Frage eine Seite bauen
Google wertet massenhaft erzeugte Seiten für jede Suchvariante als Spam. Wenige starke Seiten wirken besser.
Nur die eigene Website pflegen
KI-Systeme ziehen mehrere Quellen heran. Was andere über Sie schreiben, zählt mit.
Woran Sie eine seriöse GEO-Agentur erkennen
GEO ist ein junges Feld, und viele Angebote versprechen mehr, als sich halten lässt. Diese Fragen helfen beim Vergleich.
- Wie messen Sie?Gute Antwort: mit festgelegten Kundenfragen, vielen Durchgängen pro Frage und dokumentierten Bedingungen. Schlechte Antwort: ein eigener «KI-Score» ohne offengelegte Methode.
- Was garantieren Sie?Wer Platz 1 oder eine sichere Nennung in ChatGPT verspricht, verspricht etwas, das niemand kontrollieren kann. Seriös ist eine Zusage zu Leistung, Vorgehen und Messung.
- Prüfen Sie zuerst die SEO-Grundlage?Wenn Seiten nicht im Google-Index sind, bringen neue KI-Texte wenig. Die Reihenfolge verrät viel über die Qualität.
- Woher kommen die Inhalte?Texte, die aus Ihrem Fachwissen entstehen, sind besser als Massen-Texte aus einem Generator. Fragen Sie, wie Ihr Wissen in die Seiten kommt.
- Was passiert ausserhalb der Website?Einträge vereinheitlichen und echte Erwähnungen aufbauen gehört dazu. Gekaufte Links oder Hunderte Verzeichniseinträge nicht.
Wo GEO für KMU am meisten bringt
Am meisten bringt GEO dort, wo Kunden vor dem Kauf vergleichen und Vertrauen brauchen. Etwa bei Praxen und Kliniken, bei Handwerksbetrieben mit grösseren Aufträgen wie Badsanierungen oder Heizungsersatz, und bei spezialisierten B2B-Dienstleistern mit erklärungsbedürftigen Leistungen.
Weniger dringend ist GEO, wenn Ihre Kunden fast nur über Empfehlungen kommen und kaum online recherchieren, oder wenn die Website noch grundlegende Lücken hat. Dann kommt zuerst die Website, dann GEO. Für Praxen beschreiben wir das genauer auf der Seite SEO und KI-Sichtbarkeit für Ärzte.
Fragen zu GEO und SEO
Was ist der Unterschied zwischen GEO und SEO?
SEO zielt auf einen Platz in den normalen Google-Ergebnissen. GEO zielt darauf, dass KI-Systeme wie ChatGPT, Perplexity oder die KI-Übersicht von Google Ihre Firma in ihrer Antwort nennen. Die Grundlage ist dieselbe, GEO legt zusätzlich Gewicht auf klare Antworten auf ganze Fragen und auf einheitliche Angaben in vielen Quellen.
Braucht mein KMU GEO überhaupt?
Wenn Ihre Kunden vor dem Kauf recherchieren und vergleichen, ja. Prüfen Sie es selbst. Stellen Sie in ChatGPT drei Fragen, die Ihre Kunden stellen würden, jede mehrmals in einer neuen Unterhaltung, und zählen Sie, wie oft Ihre Firma vorkommt.
Wie lange dauert es, bis meine Firma in ChatGPT genannt wird?
Das hängt davon ab, wie stark Ihre Mitbewerber sind und wie viel an Website und Quellen fehlt. Erste Veränderungen zeigen sich oft nach einigen Wochen, stabile Nennungen brauchen meist mehrere Monate. Eine Garantie für eine Nennung kann niemand seriös geben.
Was kostet GEO für ein KMU?
Das hängt von der Anzahl Leistungen und Fragen ab, die abgedeckt werden sollen, und davon, wie gut die Website heute ist. Einen Rahmen finden Sie auf unserer Seite zu den Kosten der GEO-Optimierung. Ein konkretes Angebot erhalten Sie nach der Messung der Ausgangslage.
Kann ich GEO selbst machen?
Die Grundlagen ja. Zugang prüfen, Leistungen klar beschreiben, Einträge vereinheitlichen. Die Anleitung dazu steht in unserem kostenlosen Leitfaden. Aufwendiger sind die saubere Messung über viele Durchgänge und der Aufbau von Erwähnungen auf fremden Seiten.
Brauche ich eine llms.txt-Datei?
Für Google nicht. Google nutzt die Datei laut eigener Dokumentation für die Suche nicht. Sie schadet nicht, ist aber kein Ersatz für indexierbare Seiten mit klaren Antworten.
Belege auf dieser Seite
- Comparis, Medienmitteilung vom 2.4.2026, repräsentative Umfrage durch Innofact, comparis.ch
- Google, Einführung der KI-Übersichten in Europa (25.3.2025) und des KI-Modus in weiteren Ländern (7.10.2025), blog.google
- Google Search Central, Leitfaden zur Optimierung für generative KI-Funktionen, aktualisiert 10.7.2026, developers.google.com
- OpenAI, Übersicht der Crawler OAI-SearchBot und GPTBot, developers.openai.com, geprüft 27.10.2026
- Eigene Messungen von Malt Consulting mit mindestens 18 Durchgängen pro Frage in ChatGPT, 2026.
Was antwortet ChatGPT heute, wenn Ihre Kunden fragen?
Im Erstgespräch stellen wir zwei, drei echte Kundenfragen aus Ihrem Markt und zeigen Ihnen, welche Firmen genannt werden und wo Sie stehen.
Lieber direkt? +41 78 814 14 58 oder info@maltconsulting.ch