SEO und Marketing für Anwälte

Wer eine Rechtsfrage hat, sucht rasch und entscheidet nach Vertrauen. Wir sorgen dafür, dass die richtigen Mandanten Ihre Kanzlei finden, sachlich und im Rahmen der Berufsregeln.

Konstantin Malt
Konstantin MaltGründer Malt Consulting, BWL HSG · geprüft am 28. Oktober 2026
Rechtsfrageein konkretes Problem, oft dringend SucheEmpfehlung, Google, KI-Antwort PrüfungRechtsgebiet, Person, Ort ErstkontaktTelefon oder Formular

Was ist SEO für Anwälte?

SEO für Anwälte heisst, dass eine Kanzlei bei Google und in KI-Antworten erscheint, wenn jemand eine Rechtsfrage aus ihrem Gebiet und ihrer Region sucht. Die Grundlage sind eine eigene Seite pro Rechtsgebiet, die echte Fragen sachlich beantwortet, ein vollständiges Google-Unternehmensprofil und klare Angaben zu den Personen. In der Schweiz setzt das Anwaltsgesetz den Rahmen. Werbung ist erlaubt, solange sie objektiv bleibt und dem Informationsbedürfnis der Öffentlichkeit entspricht. Gutes Kanzleimarketing ist deshalb vor allem gut erklärte Fachkompetenz.

Grundlage sind das Anwaltsgesetz BGFA (Stand 1. Juli 2025), ein Urteil des Bundesgerichts zur Anwaltswerbung, die Richtlinien von Google für Unternehmensprofile und unsere eigene Messung von ChatGPT-Antworten in der Schweiz. Die Quellen stehen am Ende der Seite. Diese Seite ist keine Rechtsauskunft.

Was das Anwaltsgesetz erlaubt

Die meisten Ratgeber zu diesem Thema stammen aus Deutschland und beziehen sich auf die dortige Berufsordnung. In der Schweiz gelten für Anwältinnen und Anwälte im kantonalen Register die Berufsregeln des BGFA. Diese Punkte betreffen Ihr Marketing direkt.

RegelWas es für Ihr Marketing heisst
Werbung, Art. 12 lit. d BGFAWerbung ist erlaubt, «solange diese objektiv bleibt und solange sie dem Informationsbedürfnis der Öffentlichkeit entspricht». Rechtsgebiete, Ausbildung, Sprachen, Ablauf und Honorargrundsätze sind sachliche Information. Superlative wie «die beste Kanzlei» sind es nicht.
Was als Werbung giltDas Bundesgericht versteht darunter Kommunikation, die planvoll darauf angelegt ist, andere für die Dienstleistungen einer Kanzlei zu gewinnen. Website, Anzeigen, Profile und Beiträge auf LinkedIn fallen also darunter. Ob aufdringliche Werbung verboten bleibt, hat das Gericht offengelassen.
Berufsgeheimnis, Art. 13 BGFAKeine Mandantennamen, keine erkennbaren Fallgeschichten und keine Mandantenlisten in Werbeplattformen ohne Entbindung. Auch eine Antwort auf eine Google-Bewertung darf nicht bestätigen, dass jemand Mandant war.
Honorar, Art. 12 lit. e BGFAEine Beteiligung am Prozessgewinn anstelle des Honorars und ein Honorarverzicht bei ungünstigem Ausgang sind vor Ende des Rechtsstreits nicht zulässig. Werbung mit «kein Erfolg, kein Honorar» scheidet damit aus.
Rechnungsstellung, Art. 12 lit. i BGFASie klären Mandanten bei Übernahme des Mandats über die Grundsätze Ihrer Rechnungsstellung auf. Wer diese Grundsätze schon auf der Website erklärt, nimmt nach unserer Einschätzung eine häufige Hürde vor dem ersten Anruf weg.
Lauterkeit, Art. 3 UWGUnrichtige oder irreführende Angaben über sich und die eigenen Leistungen sind für jedes Unternehmen unlauter, auch für Kanzleien. Das gilt für Titel, Spezialisierungen und Zahlen auf der Website.

Verbindlich sind das Gesetz, die Praxis Ihrer kantonalen Aufsichtsbehörde und für Mitglieder die Standesregeln des Schweizerischen Anwaltsverbands. Bei Zweifeln an einer konkreten Massnahme lohnt eine kurze Rückfrage bei der Aufsichtsbehörde, bevor sie live geht.

Wie Mandanten wählen

Wer eine Anwältin sucht, hat meist ein konkretes Problem und wenig Zeit. Ob jemand anruft, hängt an drei Fragen. Ihre Website und Ihr Profil sollten alle drei in wenigen Sekunden beantworten.

Gebiet

Kann diese Kanzlei mein Problem lösen?

Eine Seite pro Rechtsgebiet mit den typischen Fragen, nicht eine Liste von zwanzig Gebieten in einer Zeile.

Person

Wem vertraue ich die Sache an?

Name, Foto, Ausbildung, Zulassung, Sprachen und Schwerpunkte der Person, die das Mandat führt.

Zugang

Komme ich rasch und klar dran?

Telefon sichtbar, Ablauf des Erstgesprächs erklärt, Honorargrundsätze offen. Das senkt die Hemmschwelle.

Welche Kanäle passen

Nicht jedes Rechtsgebiet wird gleich gesucht. Ein Strafverteidiger braucht andere Wege als eine Kanzlei für Gesellschaftsrecht. Diese Übersicht zeigt, wann sich ein Kanal lohnt.

KanalPasst, wennBeachten
Empfehlungen und NetzwerkImmer. Bei Wirtschaftsmandaten ist es oft der wichtigste Weg.Empfohlene Mandanten prüfen die Kanzlei trotzdem online. Die Website muss die Empfehlung bestätigen.
Google-UnternehmensprofilMandanten aus Ihrer Region kommen, etwa im Familien-, Arbeits-, Miet- oder Strafrecht.Google erlaubt eigene Profile für selbständige Fachleute mit Kundenverkehr, nicht für Angestellte. Mehr unter Google-Unternehmensprofil.
Website mit RechtsgebietsseitenImmer. Sie ist der Ort, an dem Mandanten entscheiden.Sachlich, mit Personen und Ablauf. Keine Erfolgsquoten, die man nicht belegen kann.
SEOMenschen in Ihrer Region regelmässig nach Ihren Rechtsgebieten suchen.Wirkt über Monate. Fachartikel zu häufigen Fragen sind nach dem BGFA klar Information.
Google AdsEin Rechtsgebiet dringend gesucht wird und Sie neue Mandate rasch annehmen können.Anzeigentexte objektiv halten. Die Kosten pro Klick hängen stark vom Rechtsgebiet ab, siehe Google-Ads-Kosten.
LinkedInSie Unternehmen beraten und Entscheider erreichen wollen.Fachbeiträge zu Gesetzesänderungen wirken besser als Eigenlob. Mehr unter Social Selling.
Fachbeiträge und NewsletterSie bestehende Mandanten und Zuweiser regelmässig informieren wollen.Für Newsletter braucht es eine Einwilligung oder eine bestehende Kundenbeziehung nach UWG.

Wie sieht das für Ihren Betrieb aus?

Im Erstgespräch schauen wir Ihre Ausgangslage an und sagen offen, was wir sehen und ob wir helfen können. Über 120 Schweizer Unternehmen betreut seit 2023.

Wie Mandanten suchen

Mandanten suchen selten mit dem Fachbegriff. Sie beschreiben ihre Lage in eigenen Worten. Eine Rechtsgebietsseite sollte beide Sprachen sprechen, die Überschrift in der Sprache des Mandanten, der Inhalt mit dem korrekten Begriff.

RechtsgebietSo suchen Mandanten oftWas die Seite beantworten sollte
Arbeitsrecht«Kündigung erhalten, was tun», «fristlose Entlassung»Fristen, Sperrfristen, erste Schritte, wann ein Gespräch sinnvoll ist
Familienrecht«Scheidung Kosten», «Unterhalt berechnen»Ablauf, Kostenlogik, was Sie zum ersten Gespräch mitbringen
Mietrecht«Mietzinserhöhung anfechten», «Kündigung Wohnung»Fristen, Schlichtungsbehörde, wann sich ein Anwalt lohnt
Erbrecht«Testament schreiben», «Pflichtteil»Formen, typische Fehler, Zusammenspiel mit dem Notariat
Gesellschaftsrecht«GmbH gründen», «Aktionärbindungsvertrag»Ablauf, Dauer, was die Kanzlei übernimmt und was der Notar
Strafrecht«Vorladung Polizei», «Strafbefehl erhalten»Rechte als beschuldigte Person, Fristen, sofortige Erreichbarkeit

Die Beispiele dienen der Veranschaulichung. Welche Begriffe in Ihrer Region tatsächlich gesucht werden, prüfen wir vor dem Aufbau der Seiten. In zweisprachigen Regionen wie Biel, Freiburg oder dem Wallis braucht es die Seiten auf Deutsch und Französisch.

Titel und Spezialisierung

Ein Titel wie Fachanwältin oder Fachanwalt SAV darf nur verwenden, wer ihn vom Schweizerischen Anwaltsverband erhalten hat. Bei Formulierungen wie «spezialisiert auf» gilt das UWG. Die Angabe muss stimmen und belegbar sein, etwa durch Ausbildung, Publikationen oder einen tatsächlichen Schwerpunkt der Praxis.

Zurückhaltung lohnt sich auch bei Zahlen. «Über 500 gewonnene Verfahren» ist schwer zu belegen und sagt wenig über den nächsten Fall. Sachliche Angaben wie Jahre der Zulassung, Sprachen und Rechtsgebiete sind nach Art. 12 lit. d BGFA klar Information.

Tracking und heikle Daten

Wer eine Seite zu Strafrecht, Scheidung oder Schulden besucht, verrät damit viel über sich. Daten über straf- oder verwaltungsrechtliche Verfolgungen gelten nach Art. 5 DSG als besonders schützenswert. Werbe-Pixel von Google, Meta oder LinkedIn auf solchen Seiten oder im Kontaktformular übermitteln solche Hinweise an Dritte.

Für Kanzleien empfehlen wir deshalb, auf heiklen Rechtsgebietsseiten kein Retargeting zu nutzen und Formulare ohne Werbe-Tracking zu betreiben. Gemessen wird dort, ob eine Anfrage eingegangen ist, nicht wer welche Seite angeschaut hat. Mehr zur Einwilligung unter Cookie-Banner Schweiz.

Die Website einer Kanzlei

Diese Punkte prüfen wir, wenn wir die Website einer Kanzlei neu aufbauen oder überarbeiten. Sie decken sich mit dem, was Google unter E-E-A-T versteht, also Erfahrung, Fachwissen, Autorität und Vertrauen.

  • Startseite
    • In einem Satz, für wen die Kanzlei arbeitet, in welchen Rechtsgebieten und in welcher Region.
    • Telefon und Kontakt sofort sichtbar, auch auf dem Handy.
  • Rechtsgebiete
    • Eine Seite pro Gebiet mit typischen Situationen, häufigen Fragen und dem Ablauf.
    • Fachbegriffe verständlich erklärt, mit Verweis auf das Gesetz, wo es hilft.
  • Personen
    • Foto, Ausbildung, Eintrag im Anwaltsregister, Sprachen und Spezialisierungen.
    • Wer fachlich für welches Gebiet zuständig ist.
  • Honorar und Ablauf
    • Grundsätze der Rechnungsstellung, etwa Stundenansatz oder Pauschale, und was im ersten Gespräch passiert.
  • Kontakt und Vertraulichkeit
    • Ein kurzes Formular mit dem Hinweis, keine vertraulichen Details vor dem ersten Gespräch zu senden.
    • Datenschutzerklärung nach revDSG, siehe revDSG und Website.
  • Impressum und Daten
    • Firmenname, Adresse und Telefon überall gleich, auf der Website, im Google-Profil, auf local.ch und search.ch und im Handelsregister.
  • Technik
    • HTTPS, schnelle Darstellung auf dem Handy, Inhalte als Text im HTML.
    • Strukturierte Daten nur für das, was sichtbar auf der Seite steht.

Mandanten fragen auch ChatGPT

Manche Menschen beschreiben ihre Rechtsfrage heute zuerst einer KI. In unserer Messung nannten 90 % der ChatGPT-Antworten Quellen. Zwei Antworten auf dieselbe Frage hatten aber im Schnitt nur 32 % der Quellen gemeinsam. Ein einzelner Test sagt deshalb wenig darüber, ob Ihre Kanzlei genannt wird.

Für die KI-Übersicht von Google gelten laut Google keine besonderen Anforderungen ausser denen der normalen Suche. Eine Rechtsgebietsseite, die eine Frage vollständig und überprüfbar beantwortet, ist für beides die beste Grundlage. Mehr dazu unter GEO-SEO.

32 %der Quellen stimmten in unserer Messung zwischen zwei ChatGPT-Antworten auf dieselbe Frage überein.

1'071 Antworten auf 55 Fragen aus der Schweiz, im Schnitt 16,4 Durchgänge pro Frage. Methode und Grenzen in der Studie zur KI-Sichtbarkeit.

So gehen wir vor

Ein typischer Ablauf in fünf Schritten. Welche Schritte Ihre Kanzlei braucht und in welchem Umfang, klären wir im Erstgespräch.

  • 1 · Verstehen
    • Welche Mandate Sie mehr wollen, in welchen Rechtsgebieten, für welche Mandanten und in welcher Region.
  • 2 · Ausgangslage prüfen
    • Website, Google-Profil, Bewertungen und die wichtigsten Suchbegriffe zu Ihren Rechtsgebieten.
    • Welche Kanzleien bei Google und in ChatGPT statt Ihnen genannt werden.
  • 3 · Positionierung schärfen
    • Wofür die Kanzlei stehen soll und welche Gebiete vorne stehen. Sachlich formuliert, im Rahmen des BGFA.
  • 4 · Grundlage bauen
    • Website mit Rechtsgebiets- und Personenseiten, auf Wunsch in Webflow, Google-Profil vollständig.
    • Bei Bedarf Suchanzeigen oder LinkedIn für ausgewählte Gebiete.
  • 5 · Messen
    • Anfragen, Erstgespräche und übernommene Mandate, nicht nur Klicks.
    • Was sich verändert hat und was als Nächstes kommt.

Für wen es passt

Am meisten bringt die Arbeit inhabergeführten Kanzleien, die fachlich stark sind, online aber schwächer wirken als in Wirklichkeit. Das sind etwa Kanzleien, die ein Rechtsgebiet ausbauen, eine neue Partnerin bekannt machen oder unabhängiger von wenigen Zuweisern werden wollen.

Realistisch ist ein Auftritt, der Ihre Kompetenz richtig zeigt, ein gepflegtes Google-Profil und ein klarer Weg für Anfragen. Wie viele Mandate daraus werden, hängt auch von Nachfrage, Mitbewerbern und Ihrem Erstgespräch ab. Eine Zahl sichern wir nicht zu.

Wann es nicht passt

  • Sie sind voll ausgelastet

    Dann geht es eher um bessere Mandate oder um Personal als um mehr Anfragen.

  • Sie wollen aggressive Werbung

    Marktschreierische Versprechen passen weder zum BGFA noch zu unserer Arbeitsweise.

  • Ihre Mandate kommen nur über Zuweiser

    Dann lohnt meist eher Pflege des Netzwerks als breite Sichtbarkeit.

  • Sie erwarten eine Garantie

    Platz 1 oder eine feste Zahl Mandate kann niemand seriös zusichern.

Die Alternativen

Eine Beratung ist nicht für jede Kanzlei der richtige Weg. Diese Möglichkeiten gibt es auch.

WegWann er passt
Selbst machenFür kleine Kanzleien mit wenigen Gebieten. Ein vollständiges Google-Profil und eine klare Seite pro Gebiet sind ein guter Start.
Verzeichnisse und VerbändeWenn Mandanten über Anwaltslisten suchen. Ein vollständiger Eintrag mit denselben Daten wie auf der Website hilft.
WebdesignerWenn nur die Website veraltet ist und Positionierung, Inhalte und Anfrageweg schon stimmen.
Interne KommunikationBei grösseren Kanzleien mit eigener Stelle für Kommunikation, die Fachbeiträge und Profile laufend pflegt.
Malt ConsultingWenn Positionierung, Website, Sichtbarkeit und Anfrageweg zusammen besser werden sollen.
Konstantin Malt

Wer diese Seite geschrieben hat

Konstantin Malt hat Malt Consulting 2023 gegründet, damals unter dem Namen Digitalwahl. Er begleitet inhabergeführte Schweizer Unternehmen, darunter Beratungs- und Dienstleistungsfirmen, bei Positionierung, Website und Kundengewinnung.

  • AusbildungBachelor in Betriebswirtschaft, Universität St. Gallen (HSG)
  • ErfahrungÜber 120 Schweizer Unternehmen betreut seit 2023
  • Geprüft28. Oktober 2026, gegen das BGFA und die Quellen unten

«Malt Consulting hat unsere Erwartungen nicht nur erfüllt, sondern weit übertroffen. Ein grosses Dankeschön an Konstantin und sein Team – aufmerksam, präzise und mit echtem Verständnis für unsere Bedürfnisse.»

Kundenstimme auf maltconsulting.ch

«Konstantin hat uns von Anfang an super beraten und die Ergebnisse die er am Anfang angedeutet hat, hat er um ein vielfaches übertroffen.»

Kundenstimme auf maltconsulting.ch

Häufige Fragen

Die Fragen und Einwände, die bei Kanzleien zu Marketing am häufigsten aufkommen.

Darf ich als Anwalt in der Schweiz überhaupt Werbung machen?

Ja. Art. 12 lit. d BGFA erlaubt Werbung, solange sie objektiv bleibt und dem Informationsbedürfnis der Öffentlichkeit entspricht. Sachliche Angaben zu Rechtsgebieten, Personen, Ablauf und Honorargrundsätzen sind Information. Unbelegte Superlative und Versprechen zum Ausgang eines Verfahrens sind es nicht.

Meine Mandate kommen über Empfehlungen. Brauche ich trotzdem SEO?

Vielleicht nicht. Auch empfohlene Mandanten schauen sich eine Kanzlei aber meist zuerst online an. Wenn dort eine veraltete Seite ohne Personen und Rechtsgebiete erscheint, geht ein Teil der Empfehlungen verloren. Oft reicht es, diese Grundlage in Ordnung zu bringen.

Darf ich Mandanten um eine Google-Bewertung bitten?

Google erlaubt es, alle Kunden um eine ehrliche Bewertung zu bitten, verbietet aber Anreize und das gezielte Anfragen nur zufriedener Kunden. Für Anwälte kommt das Berufsgeheimnis dazu. Eine Antwort auf eine Bewertung darf nicht bestätigen, dass jemand Mandant war, und keine Details zum Fall enthalten.

Darf ich mich als Spezialist bezeichnen?

Nur, wenn es stimmt und Sie es belegen können. Der Titel Fachanwältin oder Fachanwalt SAV ist an die Verleihung durch den Schweizerischen Anwaltsverband gebunden. Für andere Angaben gilt das Verbot irreführender Angaben nach Art. 3 UWG. Sachliche Angaben zu Schwerpunkten, Ausbildung und Sprachen sind unproblematisch.

Lohnen sich Google Ads für Kanzleien?

Bei dringenden Anliegen oft ja, etwa nach einer Kündigung oder bei einer Strafuntersuchung. Die Kosten pro Klick hängen aber stark vom Rechtsgebiet ab, und die Anzeigentexte müssen sachlich bleiben. Ob es sich rechnet, hängt vom Wert eines Mandats ab. Das prüfen wir vorher mit Ihnen.

Was kostet Marketing für eine Kanzlei?

Das hängt davon ab, was Ihre Kanzlei braucht. Eine neue Website kostet anderes als ein gepflegtes Google-Profil oder laufende Anzeigen. Richtwerte finden Sie unter Website-Kosten Schweiz und SEO-Kosten Schweiz. Ein Angebot für Ihre Kanzlei erhalten Sie nach dem Erstgespräch.

Wie schnell sehe ich Ergebnisse?

Das lässt sich nicht garantieren. Ein vollständiges Google-Profil und Suchanzeigen wirken oft schneller als SEO, das in der Regel Monate braucht. Wir messen vorher und nachher und zeigen Ihnen, was sich tatsächlich verändert hat.

Weiterlesen

Quellen

  1. Bundesgesetz über die Freizügigkeit der Anwältinnen und Anwälte (Anwaltsgesetz, BGFA), SR 935.61, Art. 12 und 13, Stand 1. Juli 2025. fedlex.admin.ch, SR 935.61
  2. Schweizerisches Bundesgericht, Urteil 2C_714/2012 vom 25. Januar 2013, Erwägungen 2.1 und 3.1 zur Anwaltswerbung, abgerufen 29.10.2026. servat.unibe.ch/dfr/bger/2013/130125_2C_714-2012.html
  3. Bundesgesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG), SR 241, Art. 3, abgerufen 29.10.2026. fedlex.admin.ch, SR 241
  4. Bundesgesetz über den Datenschutz (DSG), SR 235.1, Art. 5 lit. c zu besonders schützenswerten Personendaten, in Kraft seit 1.9.2023. fedlex.admin.ch/eli/cc/2022/491/de
  5. Google Unternehmensprofil-Hilfe, «Richtlinien für die Darstellung Ihres Unternehmens bei Google», Abschnitt zu unabhängigen Fachkräften, abgerufen 29.10.2026. support.google.com/business/answer/3038177
  6. Google Maps, Richtlinien für von Nutzern beigetragene Inhalte, Abschnitte zu gefälschten Interaktionen, abgerufen 29.10.2026. support.google.com/contributionpolicy/answer/7400114
  7. Google Search Central, «AI features and your website», Stand 10.12.2025. developers.google.com/search/docs/appearance/ai-features
  8. Malt Consulting, Studie zur KI-Sichtbarkeit Schweiz, eigene Messung 2026. maltconsulting.ch/ki-sichtbarkeit-studie-schweiz

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Zuletzt geprüft am 28. Oktober 2026 von Konstantin Malt · Malt Consulting, Winterthur