SEO-Kosten Schweiz

Einen fairen Pauschalpreis für SEO gibt es nicht. Der Preis ergibt sich aus der Arbeit, die Ihre Website und Ihr Markt wirklich brauchen.

Konstantin Malt
Konstantin MaltGründer Malt Consulting, BWL HSG · geprüft am 28. Oktober 2026
AnalyseAusgangslage TechnikIndex und Tempo FirmendatenProfil und Einträge Inhaltemeist der grösste Teil ErwähnungenVerbände und Medien MessungAnfragen statt Plätze

Was kostet SEO?

Die Kosten für SEO ergeben sich aus dem Arbeitsaufwand mal dem Stundensatz des Anbieters, dazu kommen allenfalls Werkzeuge und Ihre eigene Zeit. Wie hoch der Aufwand ist, hängt davon ab, wie viele Seiten neu entstehen, wie gut die technische Basis ist, wie stark Ihre Mitbewerber sind und ob eine laufende Betreuung gewünscht ist. In Google zu erscheinen kostet selbst nichts. Sie bezahlen also nie für die Position, sondern für die Arbeit an Ihrer Website.

Grundlage sind die Seite «Do you need an SEO?» von Google Search Central (Stand 5. Juni 2026) und die Mehrwertsteuersätze der Eidgenössischen Steuerverwaltung. Malt Consulting nennt hier bewusst keine eigenen Preise, weil sie vom Umfang abhängen.

Woraus sich der Preis ergibt

Jedes seriöse Angebot lässt sich in diese Blöcke zerlegen. Fehlt einer, sollten Sie nachfragen, ob er nicht nötig ist oder einfach nicht enthalten.

KostenblockWas dazugehörtWas den Aufwand treibt
AnalyseAusgangslage, Suchbegriffe, Mitbewerber, technischer Zustand, heutige Anfragen.Anzahl Leistungen und Regionen, Grösse der Website.
TechnikIndexierung, Ladezeit, mobile Darstellung, Weiterleitungen, strukturierte Daten.Alter und System der Website. Bei grossen Lücken ist ein Relaunch oft günstiger als Flickwerk.
InhalteLeistungsseiten, Ratgeber, Seitentitel und Beschreibungen, eigene Fotos.Anzahl Seiten und wer das Fachwissen liefert. Meist der grösste Block.
FirmendatenGoogle-Unternehmensprofil, local.ch, search.ch und weitere Verzeichnisse einheitlich pflegen.Anzahl Standorte und wie widersprüchlich die Daten heute sind.
ErwähnungenVerbände, Fachmedien, Partner und echte Bewertungen.Ob es schon Kontakte und Material gibt, über das man berichten kann.
MessungKlicks aus der Suche, Anrufe, Anfragen und ein verständlicher Bericht.Ob Tracking und Search Console schon eingerichtet sind.
Ihre ZeitFachliche Angaben, Freigaben, Fotos, Bitte um Bewertungen.Wird in Angeboten fast nie genannt, ist aber immer Teil der Kosten.

Wie sieht das für Ihren Betrieb aus?

Im Erstgespräch schauen wir Ihre Ausgangslage an und sagen offen, was wir sehen und ob wir helfen können. Über 120 Schweizer Unternehmen betreut seit 2023.

Die üblichen Preismodelle

In der Schweiz begegnen Ihnen vor allem diese vier Modelle. Keines ist an sich besser. Entscheidend ist, dass der Umfang klar beschrieben ist.

ModellVorteilWorauf Sie achten sollten
StundensatzSie bezahlen nur, was tatsächlich gearbeitet wird.Schwer planbar. Verlangen Sie eine Schätzung der Stunden pro Block und regelmässige Abrechnungen.
ProjektpauschaleFester Preis für einen klar beschriebenen Umfang, etwa Analyse und Aufbau der wichtigsten Seiten.Prüfen Sie, welche Seiten und Leistungen genau enthalten sind und was danach passiert.
Monatliche BetreuungLaufende Arbeit an Inhalten, Technik und Messung über längere Zeit.Ein tiefer Monatspreis ohne neue Inhalte und ohne Bericht bringt wenig. Prüfen Sie Laufzeit und Kündigung.
ErfolgsabhängigKlingt fair, weil man nur bei Erfolg bezahlt.Meist an Positionen geknüpft, die niemand garantieren kann. Positionen für unwichtige Begriffe sind leicht zu erreichen und bringen keine Kunden.

Selbst, Freelancer oder Agentur

Die Frage, wer die Arbeit macht, verändert die Kosten oft stärker als der Stundensatz. Jede Variante hat eigene Kosten, die in keinem Angebot stehen.

VarianteWas Sie wirklich bezahlenPasst, wenn
Selbst machenIhre eigene Zeit, die Einarbeitung und Fehler, die man erst nach Monaten bemerkt, etwa eine falsche Weiterleitung oder ein vergessenes noindex.Eine Leistung, eine Region, wenig Wettbewerb und jemand im Betrieb, der gerne schreibt.
Eigene StelleLohn plus Arbeitgeberbeiträge an AHV, IV, EO, ALV, Pensionskasse und Unfallversicherung, dazu Werkzeuge und Weiterbildung. Eine Person deckt selten Technik, Texte und Messung gleich gut ab.Viele Seiten, mehrere Sprachen und laufend neue Inhalte, also genug Arbeit für ein ganzes Pensum.
FreelancerMeist tiefere Sätze, dafür hängt alles an einer Person. Ferien, Krankheit oder ein Wechsel unterbrechen die Arbeit.Ein klar abgegrenzter Teil, etwa Technik oder Texte, und Sie steuern das Ganze selbst.
Agentur oder BeratungHöhere Sätze, dafür mehrere Fachrichtungen und eine Vertretung. Prüfen Sie, wer Ihr Projekt tatsächlich bearbeitet.SEO soll mit Website, Anzeigen und Vertrieb zusammen funktionieren.

Wann es einmalig teurer wird

Einige Situationen verursachen Aufwand, der in einem normalen Monat nicht anfällt. Planen Sie ihn separat, statt ihn in einer Pauschale zu verstecken.

  • Relaunch oder Systemwechsel

    Jede alte Adresse braucht eine Weiterleitung auf die passende neue Seite. Fehlt sie, verlieren Seiten ihre Rankings. Mehr dazu unter Website-Relaunch.

  • Zweite Sprache

    Eine französische oder italienische Version braucht eigene Recherche der Suchbegriffe, eigene Texte und eine saubere Kennzeichnung der Sprachversionen. Eine reine Übersetzung trifft oft nicht, wie in der Romandie gesucht wird.

  • Weitere Standorte

    Jeder Standort mit Kundenkontakt braucht ein gepflegtes Unternehmensprofil und eine Seite mit echtem, eigenem Inhalt statt einer kopierten Stadtseite.

  • Altlasten

    Gekaufte Links, kopierte Texte oder eine manuelle Massnahme in der Search Console kosten zuerst Aufräumarbeit, bevor neuer Inhalt wirkt.

Was nichts kostet

Google schreibt, dass die Aufnahme in die organischen Ergebnisse kostenlos ist und dass Google nie Geld für eine bessere Position annimmt. Auch die wichtigsten Werkzeuge sind gratis. Die Search Console zeigt, welche Seiten im Index sind und für welche Suchen Sie erscheinen. PageSpeed Insights misst die Ladezeit. Das Google-Unternehmensprofil ist ebenfalls kostenlos, eine Anleitung finden Sie unter Google-Unternehmensprofil.

Kostenpflichtig sind Analyse-Tools von Drittanbietern. Sie können nützlich sein, haben laut Google aber keinen Zugriff auf interne Rankingdaten.

Was in der Schweiz anders ist

Viele Preisangaben im Netz stammen aus Deutschland und nennen Euro. Sie lassen sich nicht einfach umrechnen, weil Löhne und Stundensätze in der Schweiz anders liegen. Vergleichen Sie deshalb nur Angebote, die in Franken und für denselben Umfang gerechnet sind.

Ist der Anbieter mehrwertsteuerpflichtig, kommt seit dem 1. Januar 2024 der Normalsatz von 8,1 Prozent dazu. Achten Sie darauf, ob ein Preis mit oder ohne Mehrwertsteuer angegeben ist. Bei mehrsprachigen Websites für Deutsch und Französisch entsteht für jede Sprachversion eigener Aufwand.

So vergleichen Sie Angebote

Legen Sie zwei Angebote nebeneinander und gehen Sie diese Punkte durch. Ein günstigeres Angebot ist oft nur eines mit weniger Inhalt.

  • Umfang
    • Welche Seiten entstehen neu, welche werden überarbeitet, und wie viele sind es?
    • Wer schreibt die Texte, und wer liefert das Fachwissen?
  • Ziel
    • Ist beschrieben, welche Leistungen und Regionen gefunden werden sollen?
    • Wird an Anfragen gemessen oder nur an Positionen?
  • Transparenz
    • Zeigt der Anbieter alle Änderungen an Ihrer Website mit Begründung, wie Google es empfiehlt?
    • Gibt es einen Bericht, den Sie ohne Fachwissen verstehen?
  • Eigentum
    • Website, Domain, Search Console und Unternehmensprofil bleiben auf Ihren Namen.
  • Vertrag
    • Laufzeit, Kündigungsfrist und was nach Vertragsende mit Inhalten und Zugängen passiert.
    • Preis mit oder ohne Mehrwertsteuer.
  • Warnsignale
    • Garantie auf Platz 1, eine «besondere Beziehung» zu Google oder gekaufte Links. Google rät in solchen Fällen ausdrücklich zu einem anderen Anbieter.

Lohnt sich SEO für Sie?

Die Frage lässt sich nur mit Ihren eigenen Zahlen beantworten. Diese drei Werte reichen für eine erste, ehrliche Rechnung.

Wert

Was bringt ein neuer Kunde?

Der Deckungsbeitrag eines typischen Auftrags, bei wiederkehrenden Kunden über mehrere Jahre gerechnet.

Quote

Wie viele Anfragen werden Aufträge?

Ihre heutige Abschlussquote aus Anfragen, nicht eine Zahl aus einer Studie.

Suche

Wie oft wird Ihre Leistung gesucht?

Die Search Console und Keyword-Tools zeigen, ob in Ihrer Region überhaupt genug Nachfrage besteht.

Ein Rechenbeispiel

Die folgenden Zahlen sind frei gewählt und keine Marktwerte. Sie zeigen nur, wie Sie mit Ihren eigenen Zahlen rechnen. Angenommen, ein typischer Auftrag bringt CHF 5'000 Deckungsbeitrag und jede vierte Anfrage wird zu einem Auftrag. Dann ist eine Anfrage im Schnitt CHF 1'250 wert.

Kostet die SEO-Arbeit in diesem Beispiel CHF 15'000 im Jahr, braucht es zwölf zusätzliche Anfragen aus der Suche, damit sie sich im ersten Jahr trägt. Ob das realistisch ist, zeigt die Search Console. Sie sehen dort, wie oft Ihre Seiten heute für die wichtigen Suchen erscheinen und wie viele Klicks daraus entstehen.

Woran Sie zu wenig Budget sehen

  • Nur Berichte, keine Arbeit

    Jeden Monat ein Bericht, aber keine neue oder verbesserte Seite.

  • Massentexte

    Viele ähnliche Seiten ohne Fachwissen. Google wertet das als Scaled Content Abuse.

  • Keine Messung von Anfragen

    Ohne Formular- und Anruftracking weiss niemand, ob sich die Arbeit lohnt.

SEO oder Google Ads

Bei Google Ads bezahlen Sie für jeden Klick, und die Besuche enden, sobald das Budget aufgebraucht ist. Bei SEO bezahlen Sie für Arbeit an Ihrer Website, deren Wirkung länger anhält, aber später einsetzt. Viele KMU nutzen beides, Anzeigen für sofortige Anfragen und SEO für den Aufbau. Was Anzeigen kosten, steht unter Google Ads Kosten in der Schweiz.

Was der Preis nicht kauft

  • Keine Position

    Die Reihenfolge bestimmt allein Google, egal wie viel Sie bezahlen.

  • Keine feste Frist

    Bei umkämpften Suchen dauert es meist mehrere Monate.

  • Keine Nachfrage

    Sucht niemand Ihre Leistung, bringt auch teures SEO keine Kunden.

  • Keine Nennung in KI

    Ob ChatGPT Sie nennt, lässt sich verbessern, aber nicht kaufen. Mehr unter GEO-SEO.

Konstantin Malt, Gründer von Malt Consulting

Wer diese Seite geschrieben hat

Konstantin Malt hat Malt Consulting 2023 gegründet, damals unter dem Namen Digitalwahl. Er begleitet inhabergeführte Schweizer Unternehmen bei Positionierung, Website und Kundengewinnung und hilft ihnen, Angebote für Sichtbarkeit in Google und in KI-Antworten richtig einzuordnen.

  • AusbildungBachelor in Betriebswirtschaft, Universität St. Gallen (HSG)
  • ErfahrungÜber 120 Schweizer Unternehmen betreut seit 2023
  • Geprüft28. Oktober 2026, gegen die Quellen unten

Häufige Fragen

Kurz beantwortet, ohne erfundene Durchschnittspreise.

Warum nennen Sie keine Preise?

Weil ein Preis ohne Umfang nichts aussagt. Ein Betrieb mit einer Leistung in einer kleinen Region braucht viel weniger Arbeit als eine Firma mit zehn Leistungen in mehreren Kantonen. Seriös lässt sich der Preis erst nach einer Analyse nennen.

Ist günstiges SEO immer schlecht?

Nein. Ein kleiner, klar beschriebener Umfang kann günstig und sinnvoll sein. Problematisch wird es, wenn ein tiefer Preis nur durch Massentexte, gekaufte Links oder fehlende Berichte möglich ist. Solche Methoden wertet Google als Spam.

Sind die Kosten einmalig oder laufend?

Beides ist möglich. Viele KMU starten mit einem einmaligen Aufbau der wichtigsten Seiten und entscheiden danach, ob eine laufende Betreuung nötig ist. Bei starkem Wettbewerb ist laufende Arbeit an Inhalten meist sinnvoll.

Kann ich die Kosten senken?

Ja, indem Sie selbst übernehmen, was Sie am besten können. Fachliche Angaben, eigene Fotos, die Pflege des Unternehmensprofils und die Bitte um Bewertungen nach einem Auftrag kosten Sie wenig Zeit und sparen externen Aufwand.

Wird SEO durch KI-Texte günstiger?

Das Schreiben wird schneller, das Fachwissen nicht. Google verbietet KI-Texte nicht, wertet aber viele Seiten ohne eigenen Mehrwert als Spam. Der teure Teil bleibt, was nur Ihre Firma weiss, also Projekte, Preislogik, Fotos und Erfahrung.

Wie lange sollte ich mich vertraglich binden?

So lange, wie Sie Ergebnisse sinnvoll beurteilen können. Weil SEO meist Monate braucht, ist eine sehr kurze Laufzeit wenig aussagekräftig. Eine lange Bindung ohne klaren Umfang und ohne Kündigungsmöglichkeit ist dagegen ein Warnsignal.

Was kostet SEO für die KI-Suche zusätzlich?

Laut Google braucht es für die KI-Übersicht keine besonderen Massnahmen ausser gutem SEO. Zusätzlicher Aufwand entsteht vor allem für die Messung, ob Sie in ChatGPT und anderen KI-Antworten genannt werden, weil diese Antworten stark schwanken.

Weiterlesen

Quellen

  1. Google Search Central, «Do you need an SEO?», Stand 5.6.2026. developers.google.com/search/docs/fundamentals/do-i-need-seo
  2. Google Search Central, «Spam policies for Google web search», Stand 28.8.2026. developers.google.com/search/docs/essentials/spam-policies
  3. Google Search Central, «AI features and your website», Stand 10.12.2025. developers.google.com/search/docs/appearance/ai-features
  4. Google Search Central, «Site moves with URL changes» (Weiterleitungen beim Umzug), abgerufen am 29.10.2026. developers.google.com/search/docs/crawling-indexing/site-move-with-url-changes
  5. Google Search Central, «Localized versions of your page» (Sprachversionen kennzeichnen), abgerufen am 29.10.2026. developers.google.com/search/docs/specialty/international/localized-versions
  6. Eidgenössische Steuerverwaltung ESTV, «MWST-Steuersätze Schweiz», abgerufen am 28.10.2026. estv.admin.ch/de/mwst-steuersaetze-schweiz

Passt das Angebot zu Ihrem Ziel?

Im Erstgespräch klären wir, was Sie verkaufen und welche Suchen dafür zählen. Daraus ergibt sich, welcher Umfang sinnvoll ist und was Sie selbst übernehmen können.

Lieber direkt? +41 78 814 14 58 oder info@maltconsulting.ch

Zuletzt geprüft am 28. Oktober 2026 von Konstantin Malt · Malt Consulting, Winterthur