KI-Agentur Schweiz
Eine KI-Agentur sollte nicht Werkzeuge verkaufen, sondern Abläufe verbessern. Sie baut KI dort ein, wo sie Ihrem Team Arbeit abnimmt, mit klaren Regeln zu Daten und Prüfung.

Was macht eine KI-Agentur?
Eine KI-Agentur hilft Unternehmen, künstliche Intelligenz im Betrieb einzusetzen. Hinter dem Begriff stehen in der Schweiz drei recht verschiedene Angebote. Die einen bauen KI in Abläufe ein, etwa zum Vorsortieren von Anfragen. Die anderen erstellen Marketing-Inhalte mit KI. Die dritten sorgen dafür, dass eine Firma in Antworten von ChatGPT oder Google genannt wird. Diese Seite behandelt die Umsetzung in Abläufen von Marketing und Vertrieb.
Grundlage sind die Mitteilung des EDÖB zum Datenschutzgesetz und KI (Stand 8. Mai 2025) und die Empfehlungen von BACS und EDÖB zum Einsatz von KI im Berufsalltag (Stand 16. Oktober 2026). Die Quellen stehen am Ende der Seite.
Drei Arten von KI-Agenturen
Bevor Sie Angebote vergleichen, lohnt sich die Frage, welches Problem Sie lösen wollen. Davon hängt ab, welche Art von Agentur passt.
| Art | Was sie macht und wann sie passt |
|---|---|
| Umsetzung in Abläufen | Baut KI in wiederkehrende Aufgaben ein, etwa Anfragen, Offerten, CRM-Notizen oder Recherche. Passt, wenn Ihr Team Zeit in Routinearbeit verliert. Darum geht es auf dieser Seite. |
| KI-Marketing-Agentur | Erstellt Texte, Bilder und Kampagnen mit Unterstützung von KI. Was Google dazu sagt und worauf Sie achten sollten, steht unter KI im Marketing. |
| GEO-Agentur | Arbeitet daran, dass Ihre Firma in KI-Antworten als Quelle erscheint. Woran Sie eine seriöse erkennen, steht unter GEO-Agentur Schweiz. |
| Softwareentwicklung | Entwickelt eigene KI-Anwendungen oder Modelle und bindet sie tief an ERP oder Branchensoftware an. Passt bei grösseren IT-Vorhaben. |
Wie sieht das für Ihren Betrieb aus?
Im Erstgespräch schauen wir Ihre Ausgangslage an und sagen offen, was wir sehen und ob wir helfen können. Über 120 Schweizer Unternehmen betreut seit 2023.
Was wir umsetzen
Wir setzen KI dort um, wo wir auch beraten, in Marketing, Vertrieb und den Abläufen dazwischen. Die Beispiele zeigen, was möglich ist. Was davon für Sie sinnvoll ist, klären wir gemeinsam.
- Anfragen
- Eingehende Anfragen vorsortieren, der richtigen Person zuweisen und eine Antwort als Entwurf vorbereiten.
- Fehlende Angaben erkennen, bevor jemand zurückrufen muss.
- Offerten
- Aus Anfrage, Preisliste und früheren Offerten einen Entwurf erstellen, den eine Fachperson prüft und freigibt.
- Dashboards, die Anfragen, Pipeline und wichtige Kennzahlen an einem Ort zeigen.
- Vertrieb
- Firmen vor einem Gespräch recherchieren, Gesprächsnotizen zusammenfassen und ins CRM übertragen.
- Öffentliche Signale wie Handelsregistereinträge auswerten, siehe Signal-basierte Kundengewinnung.
- Marketing
- Abläufe für Texte und Beiträge mit festem Prüfschritt, eigenen Vorlagen und Ihrer Tonalität.
- Auswertungen von Kampagnen und Anfragen verständlich zusammenfassen.
- CRM
- KI-Schritte im bestehenden CRM, etwa beim Erfassen und Nachfassen. Mehr unter Vertriebsautomatisierung.
- Regeln
- Zu jeder Umsetzung gehören eine Richtlinie, wer prüft und freigibt, und eine kurze Anleitung für das Team.
Den richtigen Einsatz wählen
Die meisten KI-Projekte in KMU scheitern nicht an der Technik, sondern an der Wahl des Ablaufs. Mit diesen Fragen prüfen Sie einen Einsatz, bevor Geld fliesst. Die Kriterien sind unsere Einschätzung aus der Praxis.
| Frage | Gutes Zeichen | Warnzeichen |
|---|---|---|
| Wie oft kommt die Arbeit vor? | Täglich oder wöchentlich, mit spürbarem Zeitaufwand | Ein paar Mal im Jahr |
| Folgt sie einem Muster? | Ähnliche Eingaben, klare Regeln, etwa Anfragen sortieren oder Notizen zusammenfassen | Jeder Fall ist anders und braucht Erfahrung |
| Was kostet ein Fehler? | Ein Entwurf, den eine Person vor dem Versand prüft | Ein Fehler geht direkt an Kunden, Behörden oder in die Buchhaltung |
| Sind die Daten vorhanden? | Die nötigen Angaben liegen schon im CRM, in E-Mails oder Vorlagen | Die Daten müssen erst gesammelt oder bereinigt werden |
| Wer verantwortet es? | Eine Person im Team ist für Ablauf und Freigabe zuständig | Niemand hat Zeit, die Ergebnisse zu prüfen |
Legen Sie vor dem Start fest, was Sie messen, etwa die Zeit pro Anfrage oder die Zahl der Rückfragen. Ohne Ausgangswert lässt sich später nicht sagen, ob sich der Einsatz gelohnt hat.
Drei Regeln für jede Umsetzung
Diese Regeln gelten bei uns für jeden Einsatz, unabhängig vom Werkzeug. Sie folgen aus dem Datenschutzgesetz und den Empfehlungen des BACS.
Ein Mensch gibt frei
KI liefert Entwürfe. Was an Kunden geht, liest und verantwortet eine Person. Sprachmodelle können laut BACS überzeugend falsch liegen.
Nur nötige Daten
Personendaten nur so weit, wie die Aufgabe sie braucht, in Business-Versionen mit klaren Vertragsbedingungen und ohne besonders schützenswerte Daten.
Offen gegenüber Kunden
Antwortet ein Chatbot, erfahren Kunden das. So verlangt es laut EDÖB das geltende Datenschutzgesetz.
Versprechen im Faktencheck
Im Markt für KI-Dienstleistungen kursieren grosse Versprechen. So ordnen wir die häufigsten ein.
| Versprechen | Einordnung |
|---|---|
| «Wir berechnen Ihre Einsparung schon im Erstgespräch.» | Nein. Ohne Kenntnis Ihrer Abläufe und Daten ist jede Zahl geraten. Seriös ist, vorher festzulegen, was gemessen wird. |
| «KI-Agenten ersetzen Mitarbeitende.» | Nein. KI nimmt Routinearbeit ab. Verantwortung, Urteil und Kundenkontakt bleiben bei Menschen, und laut DSG können Betroffene verlangen, dass automatisierte Einzelentscheidungen von einer Person überprüft werden. |
| «Ihre Daten sind bei uns sicher.» | Teilweise. Entscheidend ist, wo die Daten bearbeitet werden und was der Vertrag des Werkzeugs regelt. Das gehört schriftlich geklärt. |
| «Wir haben ein fertiges KI-System für Ihre Branche.» | Teilweise. Vorlagen helfen. Ihre Preise, Abläufe und Ihre Tonalität muss man trotzdem einarbeiten. |
| «Ohne KI verlieren Sie den Anschluss.» | Kein Argument. Ob sich KI lohnt, entscheidet Ihr Ablauf, nicht der Zeitdruck einer Verkaufsrede. |
So läuft die Umsetzung ab
Wir beginnen mit einem Ablauf, nicht mit zehn. Umfang und Tiefe legen wir nach dem Erstgespräch gemeinsam fest.
- 1 · Verstehen
- Was Sie verkaufen, wie Anfragen zu Aufträgen werden und wo Ihr Team Zeit verliert.
- 2 · Ablauf wählen
- Einen Ablauf mit klarem Nutzen, verfügbaren Daten und vertretbarem Risiko.
- Festlegen, woran Erfolg gemessen wird.
- 3 · Klein testen
- Den Ablauf mit echten, anonymisierten Fällen erproben, mit Prüfschritt durch Ihr Team.
- 4 · Regeln und Schulung
- Richtlinie, Anleitung und eine kurze KI-Schulung für alle, die damit arbeiten.
- 5 · Einführen
- Den Ablauf in den Alltag übernehmen, mit Zugängen, Vorlagen und klarer Zuständigkeit.
- 6 · Nachprüfen
- Nach einigen Wochen messen, was genutzt wird und was es bringt. Dann entscheiden, ob ein zweiter Ablauf folgt.
Für wen es sich lohnt
Am meisten bringt die Umsetzung inhabergeführten KMU mit vielen ähnlichen Anfragen, Offerten oder Texten pro Woche. Typisch sind Handwerksbetriebe mit Offertwesen, Treuhand- und Beratungsbüros und B2B-Dienstleister mit kleinem Verkaufsteam.
Ein realistisches Ergebnis ist ein Ablauf, der zuverlässig Entwürfe liefert, klare Regeln hat und von Ihrem Team tatsächlich genutzt wird. Wie viel Zeit er spart, messen wir, statt es vorher zu versprechen.
Wann es nicht passt
- Zu wenige Fälle
Kommen nur wenige Anfragen pro Monat, lohnt sich die Einrichtung selten.
- Heikle Daten im Kern
Wo fast nur Gesundheits- oder Personaldaten anfallen, braucht es spezialisierte Lösungen.
- Tiefe IT-Vorhaben
Eigene Modelle oder ERP-Anbindungen gehören zu einem Softwarepartner.
- Ungeklärte Grundlagen
Fehlt eine Strategie, kommt zuerst eine KI-Beratung.
Wer diese Seite geschrieben hat
Konstantin Malt hat Malt Consulting 2023 gegründet, damals unter dem Namen Digitalwahl. Er begleitet inhabergeführte Schweizer Unternehmen bei Positionierung, Website und Kundengewinnung, vom CRM bis zum Lead-Prozess. KI nutzt er in der eigenen Arbeit als Werkzeug, um Annahmen zu prüfen und Strategien zu schärfen, nicht als Textmaschine.
- AusbildungBachelor in Betriebswirtschaft, Universität St. Gallen (HSG)
- ErfahrungÜber 120 Schweizer Unternehmen betreut seit 2023
- Geprüft28. Oktober 2026, gegen die Quellen unten
«Malt Consulting hat unsere Erwartungen nicht nur erfüllt, sondern weit übertroffen. Ein grosses Dankeschön an Konstantin und sein Team – aufmerksam, präzise und mit echtem Verständnis für unsere Bedürfnisse.»
Kundenstimme auf maltconsulting.ch
«Konstantin hat uns von Anfang an super beraten und die Ergebnisse die er am Anfang angedeutet hat, hat er um ein vielfaches übertroffen.»
Kundenstimme auf maltconsulting.ch
Häufige Fragen zur KI-Agentur
Auch die Einwände, die wir im Erstgespräch oft hören.
Was kostet eine KI-Agentur?
Das hängt vom Ablauf, den nötigen Anbindungen und den laufenden Kosten der Werkzeuge ab. Einen Preis ohne Kenntnis Ihres Ablaufs nennen wir nicht. Das klären wir im Erstgespräch.
Was ist der Unterschied zur GEO-Agentur?
Eine GEO-Agentur arbeitet daran, dass Ihre Firma in Antworten von ChatGPT oder Google genannt wird. Bei der KI-Umsetzung geht es um Ihre internen Abläufe. Beides bieten wir an, es sind aber getrennte Aufgaben. Mehr unter GEO-Agentur Schweiz.
Brauchen wir zuerst eine KI-Strategie?
Nicht unbedingt eine lange. Für den ersten Ablauf reichen klare Antworten auf wenige Fragen, etwa welche Daten verwendet werden, wer prüft und woran Erfolg gemessen wird. Bei vielen offenen Fragen ist eine KI-Beratung der bessere Start.
Wo werden unsere Daten bearbeitet?
Das hängt vom Werkzeug ab und gehört vor dem Start geklärt. Werden Personendaten ins Ausland übermittelt, braucht es laut DSG einen angemessenen Schutz. Einzelheiten zur Wahl der Version stehen auf der Seite ChatGPT für Unternehmen.
Ersetzt KI bei uns Stellen?
Das ist nicht das Ziel unserer Arbeit. KI übernimmt Entwürfe und Routinearbeit. Ihr Team gewinnt Zeit für Kunden, Beratung und die Arbeiten, die Erfahrung brauchen.
Welche Werkzeuge setzen Sie ein?
Wenn möglich die, die Sie schon haben, etwa Ihr CRM und die Business-Version eines Chat-Assistenten. Neue Werkzeuge kommen nur dazu, wenn der Ablauf sie wirklich braucht. Eine Übersicht bietet die Seite KI-Tools.
Gilt die KI-Verordnung der EU für Schweizer Firmen?
Sie kann gelten. Die Verordnung (EU) 2024/1689 erfasst laut Art. 2 auch Anbieter und Betreiber ausserhalb der EU, wenn das Ergebnis eines KI-Systems in der EU verwendet wird. Wer Kunden in der EU mit KI bedient, sollte das prüfen lassen. In der Schweiz gilt für KI heute vor allem das Datenschutzgesetz.
Weiterlesen
Quellen
- EDÖB, «Update. Geltendes Datenschutzgesetz ist auf KI direkt anwendbar», Stand 8.5.2025. edoeb.admin.ch/de/update-geltendes-datenschutzgesetz-ist-auf-ki-direkt-anwendbar
- Bundesamt für Cybersicherheit BACS mit EDÖB, «KI im Berufsalltag. Chancen nutzen, Daten schützen», Stand 16.10.2026. bacs.admin.ch/de/csm26-s3-de
- Bundesgesetz über den Datenschutz (DSG), SR 235.1, Art. 6, Art. 16 und Art. 21. fedlex.admin.ch, SR 235.1
- Verordnung (EU) 2024/1689 über künstliche Intelligenz, Art. 2 Anwendungsbereich, abgerufen am 29.10.2026. eur-lex.europa.eu/eli/reg/2024/1689/oj
Welcher Ablauf zuerst?
Im Erstgespräch suchen wir den einen Ablauf in Marketing, Vertrieb oder Verwaltung, bei dem KI Ihnen am ehesten Arbeit abnimmt, und sagen offen, ob sich die Umsetzung lohnt.
Lieber direkt? +41 78 814 14 58 oder info@maltconsulting.ch