Homepage erstellen lassen

Eine gute Homepage beginnt nicht beim Design, sondern bei der Frage, wer sie lesen soll und was danach passieren muss. Hier sehen Sie Ablauf und Auswahl.

Konstantin Malt
Konstantin MaltGründer Malt Consulting, BWL HSG · geprüft am 28. Oktober 2026
01Ziel und Kunden klären 02Anbieter wählen 03Inhalte und Bau 04Abnahme und Start

Was der Auftrag umfasst

Wer eine Homepage erstellen lässt, beauftragt einen Freelancer, eine Agentur oder eine Beratung damit, die Website zu planen, zu gestalten, zu schreiben und technisch umzusetzen. Die Angebote unterscheiden sich weniger in der Technik als darin, wie viel Arbeit in Ziel, Struktur und Texte fliesst. Laut KMU-Portal des Bundes kann eine einfache Firmenwebsite auch selbst mit einem Baukasten entstehen, für komplexere Websites empfiehlt es Fachleute. Was das kostet, steht auf der Seite Website-Kosten Schweiz. Hier geht es um Ablauf und Auswahl.

Grundlage sind das KMU-Portal des SECO, Googles Leitfaden für Einsteiger zur Suchmaschinenoptimierung und unsere eigene Arbeit an Websites für Schweizer KMU. Die Quellen stehen am Ende der Seite.

Wann es sich lohnt

  • Die Website soll Anfragen bringen

    Nicht nur Visitenkarte sein, sondern Vertrauen aufbauen und zum Kontakt führen.

  • Ihr Angebot ist erklärungsbedürftig

    Kunden müssen verstehen, was Sie anders machen, bevor sie anfragen.

  • Ihnen fehlt die Zeit

    Texte, Bilder und Technik selbst zu machen, kostet Inhaber oft Wochen.

Wann Sie es selbst schaffen

  • Wenige Seiten, klares Angebot

    Ein Baukasten mit guter Vorlage reicht oft für den Anfang, siehe Webflow vs. Wix.

  • Sie schreiben gern

    Wer seine Texte selbst gut formuliert, spart den grössten Teil der Arbeit.

  • Kein Zeitdruck

    Dann lohnt sich ein schrittweiser Aufbau, den Sie später professionalisieren.

Wie sieht das für Ihren Betrieb aus?

Im Erstgespräch schauen wir Ihre Ausgangslage an und sagen offen, was wir sehen und ob wir helfen können. Über 120 Schweizer Unternehmen betreut seit 2023.

Drei Wege im Vergleich

Die Frage ist nicht nur, wer baut. Entscheidend ist, wer die Denkarbeit macht. Die Tabelle zeigt, wer bei welchem Weg in der Regel welche Aufgabe übernimmt.

AufgabeBaukasten, selbstFreelancerAgentur oder Beratung
Ziel, Zielkunden, BotschaftSieMeist SieGemeinsam, vom Anbieter geführt
SeitenstrukturSie, mit VorlageGemeinsamAnbieter
TexteSieMeist SieJe nach Angebot Anbieter
DesignVorlageFreelancerAnbieter
Technik und Grundlagen für GoogleBaukasten, Rest SieFreelancerAnbieter
Pflege nach dem StartSieNach AbspracheSie oder Anbieter, siehe Website-Betreuung

So läuft die Erstellung ab

Diese sechs Schritte gibt es bei fast jedem seriösen Projekt, auch wenn sie unterschiedlich heissen. Die Dauer hängt vor allem davon ab, wie schnell Inhalte und Freigaben vorliegen.

SchrittWas passiertWas Sie beitragen
1. Ziel klärenWer soll die Website lesen, was soll danach passieren, woran messen Sie den Erfolg?Ihr Angebot, Ihre besten Kunden, Ihre Wettbewerber.
2. Struktur planenSeitenplan mit einer Seite pro Leistung, Kontaktwege, Inhalte für die Startseite.Freigabe der Struktur.
3. Inhalte erstellenTexte, Fotos, Referenzen. Der aufwendigste Teil jedes Projekts.Fachwissen, Fotos, freigegebene Referenzen.
4. GestaltenDesign im Stil Ihrer Marke, zuerst für das Handy.Logo, Farben, Rückmeldung zum Entwurf.
5. BauenUmsetzung im gewählten System, Formulare, Grundlagen für Google, Impressum und Datenschutzerklärung.Zugänge zu Domain und bestehenden Konten.
6. Abnahme und StartTest auf Handy und Computer, Weiterleitungen von alten Adressen, Livegang, Einführung für Ihr Team.Abnahme anhand der Checkliste unten.

Fragen an jeden Anbieter

Diese Fragen stellen Sie am besten im ersten Gespräch. Die Antworten sagen mehr über die Qualität als jedes Portfolio.

  • Vorgehen
    • Womit beginnen Sie, mit dem Design oder mit Ziel und Inhalt?
    • Wer schreibt die Texte, und wer ist dafür verantwortlich?
    • Was brauchen Sie von uns, und wann?
  • Eigentum
    • Läuft die Domain auf unseren Namen?
    • Gehören uns die Konten für Website-System, Hosting, Google und Analyse?
    • Was passiert, wenn wir den Anbieter wechseln?
  • Nach dem Start
    • Können wir Texte und Bilder selbst ändern?
    • Was kosten Pflege, Hosting und Änderungen pro Jahr?
  • Bestehende Website
    • Wie werden alte Adressen weitergeleitet, damit Google-Rankings nicht verloren gehen? Mehr unter Website-Relaunch.
  • Recht und Zugang
    • Wer kümmert sich um Impressum und Datenschutzerklärung?
    • Wie gut ist die Website für alle bedienbar? Mehr unter Barrierefreie Website.
  • Belege
    • Referenzen mit Namen, die Sie anrufen dürfen.

Was Ihnen gehören muss

Die Domain ist die Adresse Ihrer Firma im Netz. Sie sollte auf Ihre Firma registriert sein, nicht auf den Anbieter. Dasselbe gilt für die Konten des Website-Systems, des Google-Unternehmensprofils, der Search Console und der Analyse. Der Anbieter erhält Zugriff, Sie bleiben Eigentümer.

Das klingt selbstverständlich, ist es aber nicht immer. Wer den Anbieter wechselt und die Domain erst zurückholen muss, verliert Zeit und manchmal auch E-Mails.

Briefing vorbereiten

  • Angebot und Kunden

    Was Sie verkaufen, an wen und in welcher Region.

  • Drei Beispiele

    Websites, die Ihnen gefallen, und warum.

  • Material

    Logo, eigene Fotos, Referenzen, bestehende Texte.

  • Ziel

    Was nach dem Besuch passieren soll, etwa Anruf, Offertanfrage oder Termin.

Checkliste für die Abnahme

Bevor Sie die Website abnehmen und die Schlussrechnung bezahlen, prüfen Sie diese Punkte. Viele davon nennt auch das KMU-Portal des Bundes als Merkmale einer guten Website.

  • Inhalt
    • Auf der Startseite in einem Satz, wer Sie sind, was Sie anbieten und für welche Region.
    • Telefon, Adresse und E-Mail sofort auffindbar.
    • Referenzen nur mit Freigabe der Kunden.
  • Handy
    • Alle Seiten auf einem echten Handy durchgeklickt.
    • Telefonnummer antippbar.
  • Formulare
    • Testanfrage gesendet und angekommen.
    • Bestätigung für den Absender.
  • Recht
    • Impressum mit Firma, Adresse und E-Mail.
    • Datenschutzerklärung, die zu den eingebauten Diensten passt.
    • Cookie-Hinweis, falls nötig, siehe Cookie Banner Schweiz.
  • Google
    • Website nicht auf noindex gesetzt.
    • Search Console eingerichtet, Sitemap eingereicht.
    • Weiterleitungen von allen alten Adressen.
  • Übergabe
    • Alle Zugänge auf Ihre Firma, Einführung für die Person, die künftig pflegt.

Vertrag und Rechte

Ein Auftrag für eine Website ist in der Regel ein Werkvertrag nach Art. 363 ff. OR. Nach der Ablieferung müssen Sie das Werk prüfen und Mängel sofort melden. Wer das unterlässt, gilt nach Art. 370 OR in der Regel als einverstanden, ausser bei Mängeln, die man bei einer üblichen Prüfung nicht erkennen konnte. Halten Sie die Abnahme deshalb schriftlich fest, mit einer Liste offener Punkte.

Design, Texte und Programmcode sind urheberrechtlich geschützt. Regeln Sie im Vertrag, dass Sie die Website uneingeschränkt nutzen, ändern und von einem anderen Anbieter weiterführen lassen dürfen. Für Fotos aus Bildarchiven und für Schriften braucht es Lizenzen, die auf Ihre Firma lauten oder übertragen werden. Diese Hinweise ersetzen keine Rechtsberatung.

Angebote vergleichen

Offerten für eine Website lassen sich nur vergleichen, wenn sie dieselben Leistungen beschreiben. Achten Sie auf diese Punkte.

  • Umfang

    Anzahl Seiten oder Seitenvorlagen, Sprachen und Funktionen wie Formulare oder Blog.

  • Inhalte

    Ob Texte geschrieben oder nur eingefügt werden, und wer die Fotos liefert.

  • Korrekturen

    Wie viele Korrekturrunden enthalten sind und was danach kostet.

  • Laufende Kosten

    Hosting, Lizenzen, Updates und Wartung pro Jahr, getrennt vom Projektpreis.

  • Zahlung

    Wann welche Rate fällig ist, idealerweise an Meilensteine gebunden.

So arbeiten wir

Wir arbeiten in drei Phasen. Einen Zeitplan legen wir nach dem Erstgespräch gemeinsam fest, weil er stark vom Umfang und von den Inhalten abhängt.

01

Analyse und Klarheit

Bestehende Website, Marktauftritt, Zielgruppe und Wettbewerb prüfen, Schwachstellen und Prioritäten festhalten.

02

Strategie und Architektur

Positionierung schärfen, Botschaft entwickeln, Seitenstruktur und Kontaktwege planen.

03

Umsetzung und Aktivierung

Website umsetzen, Inhalte erstellen, technische Grundlagen aufbauen und Anfrageprozesse verbessern.

Was Malt Consulting macht

Wir erstellen Websites für inhabergeführte Schweizer Unternehmen, mit Webflow. Wir sind keine reine Webdesign-Agentur. Wir klären zuerst Positionierung, Zielkunden und Botschaft und bauen die Website danach als Instrument für Vertrauen und Anfragen.

Strategische Verantwortung, Kundenführung und Qualitätssicherung liegen beim Inhaber. Umgesetzt wird mit spezialisierten Partnern. Wir sitzen in Winterthur und arbeiten remote, hybrid oder vor Ort, je nach Projekt.

Ein realistisches Ergebnis

Am Ende steht eine Website, die Ihr Angebot klar erklärt, auf dem Handy gut funktioniert und Anfragen messbar macht. Wie viele Anfragen daraus entstehen, hängt von Nachfrage, Wettbewerb und Sichtbarkeit ab. Eine bestimmte Zahl versprechen wir nicht. Wer sichtbar werden will, braucht nach dem Start meist zusätzlich SEO oder Werbung.

Wann wir nicht passen

In diesen Fällen sind Sie mit einem anderen Weg besser bedient. Das sagen wir Ihnen auch im Erstgespräch.

  • Sie brauchen nur eine Visitenkarte

    Für wenige Seiten ohne Anspruch auf Anfragen reicht ein Baukasten oder ein Freelancer.

  • Grosser Online-Shop

    Für viele Produkte mit Varianten sind spezialisierte Shop-Anbieter die bessere Wahl.

  • Nur Design gewünscht

    Wenn Ziel, Texte und Struktur schon stehen, ist ein reiner Gestalter günstiger.

  • Sehr kurzfristig

    Muss die Website in wenigen Tagen stehen und bleibt keine Zeit für Klärung, ist eine schnelle Vorlage die ehrlichere Lösung.

Konstantin Malt, Gründer von Malt Consulting

Wer diese Seite geschrieben hat

Konstantin Malt hat Malt Consulting 2023 gegründet, damals unter dem Namen Digitalwahl. Er begleitet inhabergeführte Schweizer Unternehmen bei Positionierung, Website und Kundengewinnung und verantwortet die Websites, die Malt Consulting für Kunden erstellt.

  • AusbildungBachelor in Betriebswirtschaft, Universität St. Gallen (HSG)
  • ErfahrungÜber 120 Schweizer Unternehmen betreut seit 2023
  • Geprüft28. Oktober 2026, gegen KMU-Portal und Google-Dokumentation

«Malt Consulting hat unsere Erwartungen nicht nur erfüllt, sondern weit übertroffen. Ein grosses Dankeschön an Konstantin und sein Team – aufmerksam, präzise und mit echtem Verständnis für unsere Bedürfnisse.»

Kundenstimme auf maltconsulting.ch

«Konstantin hat uns von Anfang an super beraten und die Ergebnisse die er am Anfang angedeutet hat, hat er um ein vielfaches übertroffen.»

Kundenstimme auf maltconsulting.ch

Häufige Fragen

Kurz beantwortet, aus der Praxis mit Schweizer KMU.

Was kostet es, eine Homepage erstellen zu lassen?

Das reicht in der Schweiz von einigen hundert bis zu mehreren zehntausend Franken, je nach Umfang, Texten und Funktionen. Preisstufen und ein Rechenbeispiel stehen auf der Seite Website-Kosten Schweiz.

Wie lange dauert die Erstellung?

Das hängt weniger von der Technik ab als davon, wie schnell Texte, Fotos und Freigaben vorliegen. Eine verbindliche Dauer lässt sich erst nennen, wenn Umfang und Inhalte geklärt sind.

Kann ich die Website danach selbst ändern?

Mit den meisten heutigen Systemen ja, etwa mit Webflow oder WordPress. Klären Sie vor dem Auftrag, welche Teile Sie selbst ändern können und ob eine Einführung dazugehört.

Webflow oder WordPress?

Beides ist für Firmenwebsites geeignet. Webflow braucht weniger Wartung, WordPress bietet mehr Erweiterungen und freie Wahl des Hostings. Den Vergleich finden Sie unter Webflow vs. WordPress.

Muss die Website ein Impressum und eine Datenschutzerklärung haben?

Wer online Leistungen anbietet, muss nach Art. 3 Abs. 1 lit. s UWG Identität und Kontaktadresse angeben. Sobald Personendaten beschafft werden, verlangt Art. 19 DSG eine Information, meist als Datenschutzerklärung. Beides gehört in jede Abnahme.

Was bringe ich ins erste Gespräch mit?

Eine kurze Beschreibung Ihres Angebots und Ihrer wichtigsten Kunden, Ihre heutige Website, falls vorhanden, und zwei bis drei Websites, die Ihnen gefallen. Mehr braucht es für den Anfang nicht.

Weiterlesen

Quellen

  1. KMU-Portal des SECO, «Eine effektive Website erstellen», abgerufen am 28.10.2026. kmu.admin.ch/de/eine-effektive-website-erstellen
  2. KMU-Portal des SECO, «Die Gesetze der Schweiz und der EU», Erläuterung zu Art. 3 Abs. 1 lit. s UWG, abgerufen am 28.10.2026. kmu.admin.ch/de/die-gesetze-der-schweiz-und-der-eu
  3. EDÖB, «Datenschutzerklärungen im Internet», abgerufen am 28.10.2026. edoeb.admin.ch/de/datenschutzerklaerungen-im-internet
  4. Obligationenrecht (OR), SR 220, Art. 363 ff. Werkvertrag, insbesondere Art. 367 und 370, abgerufen am 29.10.2026. fedlex.admin.ch, SR 220
  5. Bundesgesetz über das Urheberrecht (URG), SR 231.1, abgerufen am 29.10.2026. fedlex.admin.ch, SR 231.1
  6. Google Search Central, «Leitfaden für Einsteiger zur Suchmaschinenoptimierung», Stand 18.12.2025. developers.google.com/search/docs/fundamentals/seo-starter-guide
  7. Google Search Central, «Website mit URL-Änderungen umziehen», Stand 9.9.2026. developers.google.com/search/docs/crawling-indexing/site-move-with-url-changes
  8. Google Search Central, «Erste Schritte mit der Search Console», Stand 18.12.2025. developers.google.com/search/docs/monitor-debug/search-console-start

Was soll Ihre Homepage leisten?

Im Erstgespräch klären wir, wen Ihre Website überzeugen muss und was danach passieren soll. Danach sagen wir Ihnen offen, ob wir der richtige Partner sind oder ob ein einfacherer Weg reicht.

Lieber direkt? +41 78 814 14 58 oder info@maltconsulting.ch

Zuletzt geprüft am 28. Oktober 2026 von Konstantin Malt · Malt Consulting, Winterthur