Digital Marketing Beratung

Eine gute Beratung klärt zuerst, wen Sie gewinnen wollen und welche Massnahmen sich dafür rechnen. Erst danach wird über Kanäle, Website und Budget entschieden.

Konstantin Malt
Konstantin MaltGründer Malt Consulting, BWL HSG · geprüft am 28. Oktober 2026
1 AnalyseMarkt, Auftritt, Zielkunden 2 StrategiePositionierung und Prioritäten 3 UmsetzungWebsite, Sichtbarkeit, Anfragen

Was die Beratung leistet

Eine Digital Marketing Beratung analysiert, wie ein Unternehmen heute online gefunden wird und Kunden gewinnt, und legt fest, welche Massnahmen sich für seine Ziele wirtschaftlich lohnen. Sie beantwortet Fragen wie diese. Wer ist der ideale Kunde? Welche Botschaft muss vorne stehen? Braucht es eher Google Ads, SEO, LinkedIn oder zuerst eine bessere Website? Am Ende steht eine priorisierte Liste weniger Massnahmen, keine Sammlung von Kanälen. Ob die Beratung auch umsetzt, ist eine zweite Frage, die Sie bewusst entscheiden sollten.

Grundlage sind unsere Arbeit mit über 120 Schweizer Unternehmen seit 2023 sowie Googles Hinweise zur Auswahl externer Dienstleister, abgerufen am 28. Oktober 2026. Die Quellen stehen am Ende der Seite.

Beratung oder Agentur?

Die Begriffe werden oft vermischt. Für Ihre Entscheidung hilft es, nach der Frage zu trennen, die Sie gerade beantwortet haben möchten.

Ihre FrageWer sie am besten beantwortet
Was sollen wir überhaupt tun, und in welcher Reihenfolge?Beratung. Sie analysiert Markt, Auftritt und Zahlen und legt Prioritäten fest, bevor Geld in Kanäle fliesst.
Wir wissen, was wir wollen, und brauchen jemanden, der es baut.Agentur oder Freelancer. Für klar beschriebene Aufträge wie eine Kampagne, eine Website oder Texte.
Wir wollen Marketing dauerhaft selbst im Haus führen.Eigene Stelle. Eine Beratung kann den Aufbau begleiten, ersetzt aber keine Person, die täglich dran ist.
Warum bringen unsere Massnahmen keine Anfragen?Beratung. Meist liegt die Ursache nicht im Kanal, sondern in Positionierung, Website oder dem Prozess nach der Anfrage.
Wir wollen alles aus einer Hand, von der Strategie bis zur Umsetzung.Beides, sauber getrennt. Achten Sie darauf, dass die Analyse nicht nur das empfiehlt, was der Anbieter ohnehin verkauft.

Wie sieht das für Ihren Betrieb aus?

Im Erstgespräch schauen wir Ihre Ausgangslage an und sagen offen, was wir sehen und ob wir helfen können. Über 120 Schweizer Unternehmen betreut seit 2023.

Wann sich Beratung lohnt

Diese Ausgangslagen sehen wir bei inhabergeführten Schweizer Unternehmen am häufigsten. Erkennen Sie zwei oder mehr wieder, lohnt sich ein genauer Blick.

  • Gut im Geschäft, schwach online

    Die Firma ist fachlich stark, die Website sieht aber nicht nach dieser Qualität aus.

  • Aufträge nur über Empfehlungen

    Neue Kunden kommen über das Netzwerk, aber nicht systematisch über Google oder LinkedIn.

  • Massnahmen ohne Plan

    Es laufen Anzeigen, Beiträge oder ein Newsletter, aber niemand weiss, was davon Aufträge bringt.

  • Unklare Positionierung

    Entscheider verstehen nicht schnell genug, was Sie anbieten und warum gerade Sie.

  • Mehrere Dienstleister

    Website, Anzeigen und Social Media liegen bei verschiedenen Partnern, und keiner sieht das Ganze.

  • Vor einem grösseren Budget

    Bevor Sie in eine neue Website oder eine Kampagne investieren, wollen Sie wissen, ob es das Richtige ist.

Welcher Kanal zu welcher Lage

Die wichtigste Frage einer Beratung ist nicht, welcher Kanal gerade gefragt ist, sondern ob Ihre Kunden schon nach Ihnen suchen. Daraus folgt die Reihenfolge.

AusgangslageNaheliegender erster HebelWorauf achten
Kunden suchen aktiv nach Ihrer Leistung, etwa «Treuhänder Winterthur»Google Ads und SEO, dazu ein gepflegtes Google-UnternehmensprofilIn der Schweiz sind die Suchvolumen klein. Prüfen Sie Begriffe pro Region und Sprache statt nach Volumen aus Deutschland.
Wenige Suchen, aber die Zielfirmen sind bekanntLinkedIn, direkte Ansprache, Signal-basierte KundengewinnungBei E-Mails an Firmen gelten das UWG und das Datenschutzgesetz. Wenige, gezielte Kontakte statt Massenversand.
Viele Besucher, wenige AnfragenWebsite und Angebot, nicht mehr WerbungZuerst prüfen, ob Besucher in Sekunden verstehen, was Sie anbieten, und wie sie Kontakt aufnehmen.
Anfragen kommen, aber zu wenige werden AufträgeLead-Prozess und VertriebWie schnell wird geantwortet, wer fasst nach, und passen die Anfragen überhaupt?
Kunden wählen zwischen bekannten AnbieternPositionierung, Referenzen, Sichtbarkeit in KI-AntwortenWer vergleicht, liest Bewertungen, Fallbeispiele und zunehmend Zusammenfassungen von ChatGPT oder Google.

Rückwärts rechnen

Bevor ein Franken in Werbung fliesst, sollte klar sein, wie viel eine Anfrage kosten darf. Die Rechnung beginnt beim Auftrag. Nehmen Sie den durchschnittlichen Deckungsbeitrag eines Auftrags, multiplizieren Sie ihn mit dem Anteil der Anfragen, die zu Aufträgen werden, und ziehen Sie eine Reserve für Ihren Gewinn ab. Das Ergebnis ist der höchste Betrag, den eine Anfrage kosten darf.

Ein Beispiel zur Veranschaulichung. Bringt ein Auftrag 4'000 Franken Deckungsbeitrag und wird jede vierte Anfrage zum Auftrag, ist eine Anfrage höchstens 1'000 Franken wert, bevor Sie Gewinn machen. Wer höchstens die Hälfte davon ausgeben will, darf rund 500 Franken pro Anfrage bezahlen. Diese Zahl entscheidet, ob ein Kanal für Sie überhaupt in Frage kommt.

Erst messen, dann ausgeben

Viele Firmen wissen nicht, woher ihre Anfragen kommen. Dann lässt sich auch nicht sagen, was eine Massnahme gebracht hat. Vor jeder neuen Investition gehört deshalb die Messung eingerichtet. Formulare und Anrufe werden als Ziel erfasst, Werbekonten sind mit der Website verbunden, und im CRM steht bei jeder Anfrage die Quelle.

Rechnen Sie mit Lücken. Wer Tracking von einer Einwilligung abhängig macht, sieht nicht alle Besuche, und viele B2B-Kunden rufen erst an, nachdem sie mehrmals auf der Website waren. Fragen Sie neue Kunden deshalb zusätzlich im Gespräch, wie sie auf Sie gestossen sind.

So läuft es ab

Wir arbeiten in drei Phasen, von der Analyse über die Strategie bis zur Umsetzung.

01

Analyse und Klarheit

Wir prüfen Website, Marktauftritt, Zielgruppe und Wettbewerb, bewerten die Positionierung und benennen die Schwachstellen, die am meisten kosten.

02

Strategie und Architektur

Wir schärfen Positionierung und Botschaft, planen die Website-Struktur, legen die Sichtbarkeitsstrategie fest und priorisieren die Massnahmen.

03

Umsetzung und Aktivierung

Website oder Landingpages, Inhalte, technische Grundlagen und, wo sinnvoll, Anzeigen oder direkte Ansprache. Dazu bessere Anfrageprozesse.

Was am Ende vorliegen sollte

Eine Beratung ist dann gut, wenn Sie danach anders entscheiden können als vorher. Diese Punkte sollten Sie schriftlich in der Hand haben.

  • Ausgangslage
    • Wie Sie heute gefunden werden, in Google, in KI-Antworten und über Empfehlungen.
    • Woher bisherige Anfragen kamen und was sie gekostet haben, soweit messbar.
  • Zielkunden
    • Ein klar beschriebener idealer Kunde, siehe Ideal Customer Profile.
    • Die Fragen, die diese Kunden vor dem Kauf stellen.
  • Positionierung
    • Ein Satz, der sagt, was Sie für wen anders machen.
    • Die Argumente, die Vertrauen schaffen, und die Einwände, die Sie beantworten müssen.
  • Prioritäten
    • Zwei bis drei Hebel mit Begründung, warum gerade diese zuerst.
    • Was Sie bewusst nicht tun, und warum.
  • Wirtschaftlichkeit
    • Welche Kosten pro Anfrage Ihr Auftragswert trägt.
    • Welche Kennzahl über Erfolg entscheidet, etwa qualifizierte Anfragen statt Klicks.
  • Nächste Schritte
    • Wer was bis wann macht, intern oder extern.
    • Woran Sie nach einigen Monaten erkennen, ob es wirkt.

Was Malt Consulting macht

Malt Consulting ist eine inhabergeführte Boutique-Wachstumsberatung mit Sitz in Winterthur und bewusst keine klassische Agentur. Wir verbinden Positionierung, Website und Kundengewinnung zu einem System, statt einzelne Massnahmen zu verkaufen.

Dazu gehören Positionierung und Strategie, Websites mit Webflow, SEO und Sichtbarkeit in KI-Antworten, Google Ads, Meta Ads, LinkedIn, Outbound und Signal-basierte Kundengewinnung sowie CRM und Lead-Prozess. Die strategische Verantwortung liegt beim Inhaber, die Umsetzung erfolgt mit einem Netzwerk spezialisierter Freelancer und Partner. Wie ein Mandat genau aussieht, klären wir im Erstgespräch.

Was Sie erwarten dürfen

Klarheit darüber, was sich für Ihr Unternehmen lohnt und was nicht, mit Begründung. Eine ehrliche Einschätzung, auch wenn sie heisst, dass ein Kanal für Sie nicht passt.

Was wir nicht zusagen, sind bestimmte Ranglisten-Plätze, Anfragezahlen oder Umsätze. Diese hängen von Markt, Angebot und Ihrem Vertrieb ab. Sinnvoll ist, vorher und nachher zu messen, damit sichtbar wird, was sich tatsächlich verändert hat.

So prüfen Sie Berater

Google empfiehlt, externe Dienstleister vor dem Auftrag zu befragen, etwa nach Beispielen, Vorgehen und Messung. Diese Fragen haben wir für Marketing-Beratung erweitert.

  • Vorgehen
    • Beginnt die Beratung mit Ihren Kunden und Zahlen oder mit einem fertigen Paket?
    • Kann der Berater erklären, warum er eine Massnahme empfiehlt und eine andere nicht?
  • Unabhängigkeit
    • Empfiehlt er auch Wege, an denen er nichts verdient?
    • Sagt er offen, wenn etwas nicht zu Ihnen passt?
  • Belege
    • Gibt es Beispiele aus ähnlichen Firmen, mit Freigabe der Kunden?
    • Werden Zahlen mit Quelle und Stand genannt?
  • Eigentum
    • Laufen Werbekonten, Analytics und Website auf Ihren Namen?
    • Gehören Ihnen Texte, Daten und Zugänge auch nach dem Mandat?
  • Versprechen
    • Vorsicht bei garantierten Plätzen. Laut Google kann niemand einen ersten Platz in der Suche garantieren.
    • Vorsicht bei festen Anfragezahlen in kurzer Zeit.
  • Datenschutz
    • Kennt der Berater das revidierte Datenschutzgesetz, das seit dem 1. September 2023 gilt?
    • Ist geklärt, welche Daten von Website-Besuchern erhoben werden?

Wann Beratung nicht passt

Eine Beratung ist nicht immer der richtige erste Schritt. In diesen Fällen sparen Sie sich das Geld.

  • Der Auftrag ist schon klar

    Wenn Sie genau wissen, was Sie brauchen, etwa eine neue Kampagne mit klarem Ziel, reicht eine gute Umsetzung.

  • Die Kapazität ist voll

    Wer keine neuen Kunden aufnehmen kann, sollte zuerst intern Platz schaffen, nicht Nachfrage erzeugen.

  • Niemand setzt um

    Eine Strategie ohne Zeit, Budget oder Person für die Umsetzung bleibt ein Dokument in der Schublade.

  • Das Problem liegt im Angebot

    Ist das Produkt nicht konkurrenzfähig oder der Preis nicht tragbar, hilft auch das beste Marketing nicht.

Die Alternativen

Für einzelne, klar umrissene Aufgaben kann ein Freelancer günstiger sein, etwa für Google Ads, siehe Google Ads Freelancer. Wer Marketing ganz abgeben will, findet die Modelle unter Marketing auslagern.

Wenn Sie zuerst selbst Ordnung schaffen wollen, hilft ein schriftliches Marketingkonzept. Die Strategie hinter Inhalten und Kanälen beschreibt die Seite Content-Marketing-Strategie.

Häufige Fehler

  • Mit dem Kanal beginnen

    «Wir brauchen TikTok» ist keine Strategie, solange niemand weiss, ob die Kunden dort sind.

  • Klicks statt Kunden messen

    Reichweite ist leicht zu zeigen, Aufträge sind die ehrlichere Kennzahl.

  • Alles gleichzeitig

    Fünf halbe Massnahmen bringen weniger als zwei, die sauber laufen.

  • Ohne Prozess nach der Anfrage

    Anfragen, die liegen bleiben, sind verlorenes Budget.

Konstantin Malt, Gründer von Malt Consulting

Wer diese Seite geschrieben hat

Konstantin Malt hat Malt Consulting 2023 gegründet, damals unter dem Namen Digitalwahl. Er begleitet inhabergeführte Schweizer Unternehmen bei Positionierung, Website und Kundengewinnung und führt Erstgespräche und Analysen selbst.

  • AusbildungBachelor in Betriebswirtschaft, Universität St. Gallen (HSG)
  • ErfahrungÜber 120 Schweizer Unternehmen betreut seit 2023
  • Geprüft28. Oktober 2026, gegen die Quellen unten

«Malt Consulting hat unsere Erwartungen nicht nur erfüllt, sondern weit übertroffen. Ein grosses Dankeschön an Konstantin und sein Team – aufmerksam, präzise und mit echtem Verständnis für unsere Bedürfnisse.»

Kundenstimme auf maltconsulting.ch

«Konstantin hat uns von Anfang an super beraten und die Ergebnisse die er am Anfang angedeutet hat, hat er um ein vielfaches übertroffen.»

Kundenstimme auf maltconsulting.ch

Häufige Fragen

Kurz beantwortet aus der Praxis mit Schweizer KMU.

Was macht eine Digital Marketing Beratung?

Sie analysiert, wie ein Unternehmen online gefunden wird und Kunden gewinnt, und legt fest, welche Massnahmen sich wirtschaftlich lohnen. Dazu gehören Zielkunden, Positionierung, Website, Sichtbarkeit in Google und KI-Antworten, Werbung und der Prozess nach der Anfrage.

Was ist der Unterschied zu einer Marketingagentur?

Eine Beratung beantwortet zuerst, was zu tun ist und in welcher Reihenfolge. Eine Agentur setzt vor allem um. Viele Anbieter machen beides. Wichtig ist, dass die Analyse unabhängig von dem ist, was der Anbieter verkaufen möchte.

Für welche Unternehmen lohnt sich das?

Vor allem für inhabergeführte Firmen, die fachlich stark sind, online aber nicht so wahrgenommen werden, und für Firmen vor einer grösseren Investition in Website oder Werbung. Wer schon genau weiss, was er braucht, kommt mit einer reinen Umsetzung oft günstiger weg.

Was kostet eine Beratung?

Das hängt vom Umfang ab, etwa ob es um eine einzelne Analyse oder um eine Begleitung über mehrere Monate geht. Ein seriöses Angebot entsteht erst, wenn Ausgangslage und Ziel klar sind. Das klären wir im Erstgespräch.

Wie lange dauert es, bis Massnahmen wirken?

Das hängt vom Kanal ab und lässt sich nicht garantieren. Anzeigen bringen Besucher, sobald sie laufen, SEO und Sichtbarkeit in KI-Antworten brauchen in der Regel mehrere Monate. Sinnvoll ist, vorher festzulegen, an welcher Kennzahl Sie nach welcher Zeit entscheiden, ob Sie weitermachen.

Arbeiten Sie auch vor Ort?

Ja. Die Kundenarbeit erfolgt remote, hybrid oder vor Ort, je nach Projekt. Unser Sitz ist in Winterthur, wir arbeiten für Unternehmen in der ganzen Schweiz.

Weiterlesen

Quellen

  1. Google Search Central, «Do you need an SEO?», Fragen an externe Dienstleister und Hinweis zu Ranking-Garantien, Stand 5.6.2026. developers.google.com/search/docs/fundamentals/do-i-need-seo
  2. Eidgenössischer Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragter (EDÖB), Themenseite Datenschutz, abgerufen am 28.10.2026. edoeb.admin.ch/de/datenschutz
  3. Bundesgesetz über den Datenschutz (DSG), SR 235.1, in Kraft seit 1.9.2023. fedlex.admin.ch/eli/cc/2022/491/de
  4. Bundesgesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG), SR 241, Art. 3 Abs. 1 lit. o zu Massenwerbung, abgerufen am 29.10.2026. fedlex.admin.ch, SR 241
  5. Malt Consulting, Erfahrung aus der Arbeit mit über 120 Schweizer Unternehmen seit 2023.

Wo steht Ihr Marketing heute?

Im Erstgespräch schauen wir uns Ihre Ausgangslage an und sagen Ihnen offen, welche zwei oder drei Hebel wir zuerst prüfen würden und ob Sie dafür überhaupt eine Beratung brauchen.

Lieber direkt? +41 78 814 14 58 oder info@maltconsulting.ch

Zuletzt geprüft am 28. Oktober 2026 von Konstantin Malt · Malt Consulting, Winterthur