Content Marketing Agentur
Gute B2B-Inhalte entstehen aus dem Wissen Ihrer Fachleute, nicht aus dem Archiv einer Agentur. Unsere Aufgabe ist, dieses Wissen herauszuholen und zu veröffentlichen.

Was eine Content-Agentur macht
Eine Content Marketing Agentur plant, erstellt und verbreitet Inhalte, die potenzielle Kunden bei ihrer Entscheidung unterstützen, etwa Fachartikel, Fallstudien, Vergleiche oder Leitfäden. Im B2B zählt dabei weniger die Menge als die Frage, ob ein Inhalt die Fragen beantwortet, die Ihre Kunden vor dem Kauf wirklich stellen. Die Fachkenntnis dafür liegt fast immer bei Ihnen, nicht bei der Agentur. Eine gute Agentur holt dieses Wissen strukturiert ab, prüft es, schreibt es verständlich auf und sorgt dafür, dass es in Google, in KI-Antworten und im Vertrieb ankommt.
Grundlage sind Googles Leitfaden für hilfreiche Inhalte (Stand 5. Oktober 2026), Googles Spam-Richtlinien (Stand 28. August 2026) und unsere Arbeit mit über 120 Schweizer Unternehmen seit 2023. Die Quellen stehen am Ende der Seite.
Inhalte, die im B2B wirken
Nicht jeder Inhalt passt zu jeder Phase. Diese Formate bringen bei erklärungsbedürftigen Leistungen am meisten, vorausgesetzt, sie enthalten echtes Firmenwissen.
| Format | Wozu es dient und was Sie dafür liefern |
|---|---|
| Leistungsseite | Beantwortet, was Sie für wen tun, wie der Ablauf ist und wo die Grenzen liegen. Sie liefern Ablauf, Beispiele und typische Einwände aus Verkaufsgesprächen. |
| Fallstudie | Zeigt Ausgangslage, Vorgehen und Ergebnis an einem echten Projekt. Sie liefern das Projekt und die Freigabe des Kunden. |
| Fachartikel zu einer Kundenfrage | Beantwortet eine Frage, die Interessenten vor dem Kauf stellen, ausführlicher als jede Konkurrenzseite. Sie liefern eine Stunde Gespräch mit der Person, die das Problem praktisch löst. |
| Ehrlicher Vergleich | Stellt Lösungswege nebeneinander, auch solche, die Sie nicht anbieten. Sie liefern Kriterien aus der Praxis. |
| Kosten- und Entscheidungsleitfaden | Erklärt, wovon der Preis abhängt und wie man Offerten vergleicht. Sie liefern die Kostenbestandteile, ohne Ihre Kalkulation offenzulegen. |
| Eigene Daten | Eine Auswertung eigener Projekte oder eine kleine Befragung. Solche Inhalte kann niemand kopieren und Fachmedien greifen sie eher auf. |
Wie sieht das für Ihren Betrieb aus?
Im Erstgespräch schauen wir Ihre Ausgangslage an und sagen offen, was wir sehen und ob wir helfen können. Über 120 Schweizer Unternehmen betreut seit 2023.
Warum Ihr Wissen zählt
Google fragt in seinem Leitfaden für hilfreiche Inhalte, ob ein Inhalt eigene Informationen, Recherchen oder Analysen enthält und über das Offensichtliche hinausgeht. Für die KI-Funktionen der Suche rät Google ebenfalls zu Inhalten aus erster Hand, die nicht austauschbar sind. Ein Text, den man aus zehn bestehenden Artikeln zusammenfassen könnte, erfüllt das nicht.
Für eine Agentur heisst das, dass sie ohne Zugang zu Ihren Fachleuten kaum gute B2B-Inhalte erstellen kann. Wer Ihnen fertige Artikel ohne ein einziges Gespräch anbietet, schreibt Allgemeinwissen auf. Wie Sie Inhalte nach Kaufphasen planen, steht unter Content-Marketing-Strategie.
Unsere Einschätzung daraus ist, dass es für Nennungen in KI-Antworten mehrere belastbare Inhalte braucht, nicht einen einzigen. 1'071 Antworten auf 55 Fragen aus der Schweiz, Methode in der Studie zur KI-Sichtbarkeit.
Zuerst bestehende Inhalte
Die meisten B2B-Websites haben schon Inhalte, die niemand pflegt. Bevor neue entstehen, lohnt sich eine Bestandsaufnahme. Die Search Console zeigt pro Seite, ob sie in Google erscheint und angeklickt wird.
| Befund | Was zu tun ist |
|---|---|
| Seite bringt Besucher und Anfragen | Behalten, Angaben prüfen und das Prüfdatum aktualisieren. Diese Seiten sind die Basis für alles Weitere. |
| Seite erscheint in Google, wird aber selten angeklickt | Titel und Beschreibung im Suchergebnis überarbeiten und prüfen, ob die Seite die Frage direkt am Anfang beantwortet. |
| Mehrere Seiten behandeln dasselbe Thema | Zu einer starken Seite zusammenführen und die alten Adressen dauerhaft weiterleiten. Sonst konkurrieren Ihre Seiten untereinander. |
| Inhalt ist veraltet, das Thema aber gefragt | Überarbeiten statt neu schreiben. Die Adresse bleibt, und damit auch bestehende Links. |
| Inhalt ohne Nachfrage und ohne Nutzen | Entfernen oder auf eine passende Seite weiterleiten. Weniger, aber bessere Seiten sind leichter zu pflegen. |
Ein Gespräch, viele Formate
Ein Inhalt wirkt erst, wenn ihn die richtigen Leute sehen. Aus einem Gespräch mit Ihrer Fachperson entstehen deshalb in der Regel mehrere Formate, die an verschiedenen Stellen eingesetzt werden.
- Website
- Ein ausführlicher Fachinhalt oder eine Leistungsseite, die das Thema vollständig erklärt.
- Links von und zu den passenden Leistungs- und Referenzseiten.
- LinkedIn
- Mehrere kurze Beiträge über das persönliche Profil der Fachperson oder der Geschäftsleitung, je mit einem Gedanken aus dem Gespräch.
- Persönliche Profile erreichen im B2B oft mehr als die Firmenseite. Das ist unsere Einschätzung, keine feste Regel.
- Vertrieb
- Ein Link oder ein PDF, das der Verkauf nach einem Erstgespräch verschickt.
- Antworten auf die häufigsten Einwände, die das Team im Gespräch nutzen kann.
- Bestehende Kontakte
- Ein Newsletter an Kunden und Interessenten, die eingewilligt haben oder in einer bestehenden Kundenbeziehung stehen.
Was Google zu KI-Texten sagt
Viele Agenturen arbeiten heute mit KI. Das ist erlaubt, entscheidend ist der Zweck. Hier steht jede verbreitete Behauptung neben dem, was Google selbst schreibt.
| Behauptung | Was Google sagt |
|---|---|
| «Mit KI geschriebene Texte werden abgestraft.» | Nein. Laut Google verstösst der angemessene Einsatz von KI oder Automatisierung nicht gegen die Richtlinien. |
| «Viele Seiten bringen viel Sichtbarkeit.» | Nein. Viele Seiten vor allem zur Manipulation der Rankings zu erzeugen, nennt Google Scaled Content Abuse und wertet es als Spam, egal wie die Seiten entstehen. |
| «Für KI-Antworten braucht es einen besonderen Schreibstil.» | Nein. Google verlangt für die generative Suche keine besondere Technik und kein spezielles Markup. |
| «Leser sollten wissen, wer schreibt.» | Ja. Google empfiehlt, klar zu machen, wer einen Inhalt erstellt hat, wie er entstanden ist und warum. |
So entsteht ein Fachinhalt
Ein guter B2B-Inhalt folgt einem festen Ablauf. Die meiste Arbeit steckt in den ersten beiden Schritten, nicht im Schreiben.
Fragen sammeln
Welche Fragen stellen Interessenten in Verkaufsgesprächen? Jede davon ist ein möglicher Inhalt. Dazu kommt, was heute in Google und in KI-Antworten zu diesen Fragen steht.
Wissen abholen
Ein Gespräch mit der Fachperson über Fehler, Kosten, Grenzen und Beispiele. Dazu Material wie Fotos, Projektdaten und Unterlagen.
Ausarbeiten und prüfen
Verständlich aufschreiben, Zahlen und Quellen prüfen, von Ihnen fachlich freigeben lassen, veröffentlichen und intern verlinken.
Was Malt Consulting macht
Malt Consulting ist eine Boutique-Wachstumsberatung mit Sitz in Winterthur, keine reine Content-Agentur. Inhalte sind bei uns ein Baustein eines Systems aus Positionierung, Website und Kundengewinnung. Wir erstellen oder überarbeiten Leistungs-, Vergleichs- und Fachseiten, strukturieren Fallstudien und entwickeln Inhalte für LinkedIn.
Dabei achten wir darauf, dass die Inhalte in Google gefunden werden und als Quelle in KI-Antworten taugen, siehe GEO-SEO. Die Umsetzung erfolgt mit einem Netzwerk spezialisierter Freelancer und Partner, die Verantwortung für Qualität liegt beim Inhaber. Wie die Zusammenarbeit im Einzelnen aussieht, klären wir im Erstgespräch.
Was Sie erwarten dürfen
Inhalte, die Ihre Fachleute als richtig erkennen und Ihr Vertrieb gerne verschickt. Eine ehrliche Einschätzung, welche Themen Nachfrage haben und welche nicht.
Was niemand seriös zusagen kann, sind bestimmte Plätze in Google, Nennungen in KI-Antworten oder eine feste Zahl an Anfragen. Laut Google kann es einige Stunden bis mehrere Monate dauern, bis Änderungen in der Suche wirken.
Woran Sie Agenturen erkennen
Ein schönes Portfolio sagt wenig darüber, ob eine Agentur B2B-Fachwissen in Anfragen übersetzen kann. Diese Fragen helfen bei der Auswahl.
- Zugang zum Wissen
- Plant die Agentur Gespräche mit Ihren Fachleuten ein, oder schreibt sie aus dem Internet ab?
- Wie viel Zeit brauchen Ihre Leute pro Inhalt, und ist das realistisch?
- Themenwahl
- Kommen die Themen aus Kundenfragen und Verkaufsgesprächen oder nur aus einem Keyword-Tool?
- Wird geprüft, ob es zu einem Thema schon eine eigene Seite gibt?
- Qualität
- Wer prüft Zahlen und Quellen, und wie wird das sichtbar gemacht?
- Gibt es eine fachliche Freigabe durch Sie vor der Veröffentlichung?
- Umgang mit KI
- Wofür setzt die Agentur KI ein, und wofür nicht?
- Entstehen viele ähnliche Seiten zu Synonymen? Das wäre ein Warnsignal.
- Messung
- Wird an Anfragen und Gesprächen gemessen oder nur an Besuchern und Likes?
- Gehören Texte, Bilder und Zugänge Ihnen?
Wann es nicht passt
Content Marketing ist ein langsamer Hebel. In diesen Fällen ist anderes wichtiger.
- Sie brauchen Anfragen in Wochen
Inhalte brauchen Zeit. Für kurzfristige Nachfrage sind Anzeigen oder direkte Ansprache besser, siehe Google Ads vs. SEO.
- Niemand hat Zeit für Gespräche
Ohne Zugang zu Ihren Fachleuten entsteht austauschbarer Text, und der hilft weder bei Google noch beim Kunden.
- Sie suchen Produktion in Menge
Für Videoproduktion, Social Media im Tagesgeschäft oder ein Kundenmagazin ist ein spezialisiertes Studio oder eine Content-Agentur die bessere Wahl.
- Die Positionierung ist unklar
Wenn nicht klar ist, für wen Sie was anbieten, schreibt man an allen vorbei. Dann zuerst Positionierung, siehe Positionierungskreuz.
Die Alternativen
Wenn Sie intern jemanden haben, der gut schreibt, reicht oft eine klare Strategie und ein Redaktionsplan, den Sie selbst umsetzen. Für einzelne Texte kann ein spezialisierter Fachtexter genügen, sofern Sie die Themen und das Fachwissen liefern.
Wer Inhalte vor allem zur Pflege bestehender Kontakte einsetzen will, ist mit einem E-Mail-Marketing und klarem Lead Nurturing oft schneller am Ziel als mit neuen Artikeln.
Die häufigsten Fehler
- Themen ohne Nachfrage
Es wird geschrieben, was intern interessant ist, nicht was Kunden fragen.
- Viele dünne Artikel
Zehn kurze Texte ersetzen keinen ausführlichen.
- Kein Autor, kein Datum
Leser und Google sehen nicht, wer dahinter steht.
- Veröffentlicht und vergessen
Inhalte veralten und brauchen eine regelmässige Prüfung.
Agentur, Texter oder intern
Die richtige Lösung hängt davon ab, was bei Ihnen fehlt. Fachwissen fehlt fast nie, meistens fehlen Zeit, Struktur oder Reichweite.
| Lösung | Passt, wenn | Achten Sie auf |
|---|---|---|
| Intern | Jemand im Team schreibt gern und hat dafür fest eingeplante Zeit. | Ohne Redaktionsplan und Prüfung bleibt es oft bei wenigen Beiträgen. |
| Fachtexter | Themen, Struktur und Verteilung sind klar, es fehlt nur die Schreibkapazität. | Ein Texter entscheidet nicht, welche Inhalte es braucht und wo sie wirken. |
| Agentur oder Beratung | Es fehlen Strategie, Themenwahl, Prüfung und Verteilung als Ganzes. | Ob die Agentur mit Ihren Fachleuten spricht und an Anfragen misst. |
Wer diese Seite geschrieben hat
Konstantin Malt hat Malt Consulting 2023 gegründet, damals unter dem Namen Digitalwahl. Er begleitet inhabergeführte Schweizer Unternehmen bei Positionierung, Website und Kundengewinnung und entwickelt mit ihnen Inhalte für Google, KI-Antworten und LinkedIn.
- AusbildungBachelor in Betriebswirtschaft, Universität St. Gallen (HSG)
- ErfahrungÜber 120 Schweizer Unternehmen betreut seit 2023
- Geprüft28. Oktober 2026, gegen die Google-Quellen unten
«Malt Consulting hat unsere Erwartungen nicht nur erfüllt, sondern weit übertroffen. Ein grosses Dankeschön an Konstantin und sein Team – aufmerksam, präzise und mit echtem Verständnis für unsere Bedürfnisse.»
Kundenstimme auf maltconsulting.ch
«Konstantin hat uns von Anfang an super beraten und die Ergebnisse die er am Anfang angedeutet hat, hat er um ein vielfaches übertroffen.»
Kundenstimme auf maltconsulting.ch
Häufige Fragen
Kurz beantwortet, mit dem Stand von Googles Dokumentation vom Oktober 2026.
Wovon hängen die Kosten ab?
Vor allem von der Zahl und Tiefe der Inhalte, vom Aufwand für Gespräche und fachliche Prüfung, von Fotos oder Grafiken und davon, ob die Agentur auch die Verteilung übernimmt. Üblich sind Preise pro Inhalt, nach Aufwand oder als monatliche Begleitung. Vergleichen Sie Offerten deshalb nach Leistungsumfang, nicht nach dem Preis pro Text.
Wem gehören die Texte und Bilder?
Das regelt der Vertrag. Nach dem Schweizer Urheberrechtsgesetz ist das Urheberrecht übertragbar (Art. 16 URG). Halten Sie schriftlich fest, dass die Nutzungsrechte an Texten, Bildern und Grafiken bei Ihnen liegen, auch nach Ende der Zusammenarbeit. Bei Bildarchiven gelten zusätzlich deren Lizenzbedingungen.
Darf eine Agentur Texte mit KI schreiben?
Ja. Laut Google verstösst der angemessene Einsatz von KI nicht gegen die Richtlinien. Gegen die Richtlinien verstösst, viele Seiten vor allem zur Manipulation der Rankings zu erzeugen. Wichtig ist, dass jeder Inhalt fachlich geprüft ist und echten Nutzen bringt.
Wie viel Zeit muss ich selbst investieren?
Für einen guten Fachinhalt braucht es in der Regel ein Gespräch mit der zuständigen Fachperson und eine fachliche Prüfung vor der Veröffentlichung. Ohne diesen Beitrag entstehen austauschbare Texte.
Wie misst man Erfolg im Content Marketing?
Im B2B am besten an Anfragen und Gesprächen, die über Inhalte entstehen, und daran, wie oft Ihr Vertrieb Inhalte verschickt. Zusätzlich zeigt die Search Console, zu welchen Suchanfragen Ihre Seiten erscheinen. Besucherzahlen allein sagen wenig.
Was ist der Unterschied zwischen Content Marketing und SEO?
SEO sorgt dafür, dass Seiten technisch und inhaltlich in Google gefunden werden. Content Marketing entscheidet, welche Inhalte es überhaupt braucht und wo sie eingesetzt werden, auch ausserhalb von Google, etwa auf LinkedIn oder im Vertrieb. Beides greift ineinander.
Weiterlesen
Quellen
- Google Search Central, «Creating helpful, reliable, people-first content», Stand 5.10.2026. developers.google.com/search/docs/fundamentals/creating-helpful-content
- Google Search Central, «Spam policies for Google web search», Abschnitt «Scaled content abuse», Stand 28.8.2026. developers.google.com/search/docs/essentials/spam-policies
- Google Search Central Blog, «Google Search's guidance about AI-generated content», 8.2.2023. developers.google.com/search/blog/2023/02/google-search-and-ai-content
- Google Search Central, «Optimizing your website for generative AI features on Google Search», Stand 10.7.2026. developers.google.com/search/docs/fundamentals/ai-optimization-guide
- Google Search Central, «SEO Starter Guide», Abschnitt zur Dauer bis zur Wirkung, Stand 10.12.2025. developers.google.com/search/docs/fundamentals/seo-starter-guide
- Bundesgesetz über das Urheberrecht und verwandte Schutzrechte (URG), SR 231.1, Art. 16. fedlex.admin.ch, SR 231.1
- Malt Consulting, Studie zur KI-Sichtbarkeit Schweiz, eigene Messung 2026. maltconsulting.ch/ki-sichtbarkeit-studie-schweiz
Welches Wissen hat Ihre Firma?
Im Erstgespräch finden wir heraus, welche Fragen Ihre Kunden vor dem Kauf stellen und welche Inhalte daraus entstehen können. Wir sagen Ihnen auch, wenn Content Marketing für Sie nicht der richtige Hebel ist.
Lieber direkt? +41 78 814 14 58 oder info@maltconsulting.ch