Webflow CMS
Mit dem CMS von Webflow pflegen Sie Referenzen, Stellen oder Beiträge in einer Art Tabelle. Webflow baut daraus die Seiten im Design Ihrer Website.

Was ist das Webflow CMS?
Das Webflow CMS ist das eingebaute Content-Management-System von Webflow. Inhalte gleicher Art, etwa Referenzen oder Blogbeiträge, liegen in Sammlungen, englisch Collections. Jede Sammlung hat eigene Felder und eine Vorlage, aus der Webflow für jeden Eintrag eine Seite erzeugt. Ändern Sie einen Eintrag, ändert er sich überall, wo er auf der Website erscheint. Das volle CMS gibt es laut Preisseite ab dem Premium-Plan, der bis 20'000 Einträge erlaubt.
Grundlage sind die offizielle Preisseite von Webflow mit dem Funktionsvergleich der Site-Pläne, das Glossar der Webflow University und die Webflow-Hilfe, abgerufen am 28. Oktober 2026. Die Quellen stehen am Ende der Seite.
Die wichtigsten Begriffe
Wer diese sechs Begriffe kennt, versteht, wie eine Webflow-Website mit Inhalten gefüllt wird.
- 1 Sammlung
- Ein Inhaltstyp mit festen Feldern, etwa Referenzen mit Kunde, Branche, Ort, Bildern und Text. Englisch Collection.
- 2 Eintrag
- Ein einzelner Datensatz in einer Sammlung, also eine Referenz, eine Stelle oder ein Beitrag. Englisch Collection item.
- 3 Vorlage
- Das Design, nach dem Webflow jede Einzelseite einer Sammlung aufbaut. Einmal gestaltet, gilt es für alle Einträge.
- 4 Liste
- Ein Element, das Einträge einer Sammlung auf einer beliebigen Seite anzeigt, gefiltert und sortiert, etwa die drei neuesten Beiträge.
- 5 Verweis
- Ein Feld, das Einträge verschiedener Sammlungen verbindet. Eine Stelle verweist auf einen Standort, ein Beitrag auf eine Kategorie.
- 6 Inhaltsbearbeitung
- Ihr Team ändert Texte und Einträge direkt, ohne das Design zu verändern. Webflow bietet dafür eine eigene Rolle für die Inhaltsbearbeitung.
Wie sieht das für Ihren Betrieb aus?
Im Erstgespräch schauen wir Ihre Ausgangslage an und sagen offen, was wir sehen und ob wir helfen können. Über 120 Schweizer Unternehmen betreut seit 2023.
Was der Plan erlaubt
Werte laut Funktionsvergleich auf webflow.com/pricing, Stand 28. Oktober 2026. Der Basic-Plan enthält kein CMS.
| Funktion | Starter, kostenlos, und Premium, USD 25 pro Monat bei jährlicher Zahlung, ca. CHF 21 |
|---|---|
| CMS-Einträge | Starter 50. Premium 20'000. |
| Sammlungen | Starter 20. Premium 40. |
| Eigene Domain | Starter nein, nur webflow.io. Premium ja. |
| Einträge einzeln veröffentlichen | Premium ja, ohne die ganze Website neu zu veröffentlichen. |
| Zeitgesteuert veröffentlichen | Premium ja, mit Datum und Uhrzeit. |
| Indexierung pro Eintrag | Premium ja, einzelne Einträge lassen sich von Suchmaschinen ausnehmen. |
| RSS-Feed | Premium ja, automatisch pro Sammlung. |
| Schnittstelle | Inhalte per API verwalten, Starter 60, Premium 120 Anfragen pro Minute. |
| Datenvolumen | Premium ab 50 GB pro Monat, gegen Aufpreis bis 2,5 TB. |
Preise in US-Dollar zuzüglich Steuern. Für Mehrsprachigkeit kommt Localize dazu, laut Preisseite ab USD 9 pro Monat, ca. CHF 7. Die Frankenbeträge sind gerundete Umrechnungen zum EZB-Referenzkurs vom 28.10.2026. Was eine Website insgesamt kostet, steht unter Website-Kosten in der Schweiz, die Webflow-Abos im Überblick unter Webflow-Agentur.
Typische Sammlungen für KMU
Diese Sammlungen sehen wir bei Firmenwebsites von Schweizer KMU am häufigsten. Nicht jede Firma braucht alle.
- Referenzen
- Kunde, Branche, Ort, Ausgangslage, Vorgehen, Ergebnis und eigene Fotos.
- Verweis auf die passende Leistung, damit die Referenz dort automatisch erscheint.
- Leistungen
- Eine Seite pro Leistung mit gleicher Struktur, nur sinnvoll bei mehreren ähnlichen Angeboten.
- Stellen
- Titel, Pensum, Standort, Aufgaben, Anforderungen und Bewerbungsweg.
- Stellen einzeln veröffentlichen und entfernen, ohne die Website anzufassen.
- Team
- Name, Funktion, Foto, Ausbildung und Ansprechpartner pro Bereich.
- Standorte
- Adresse, Öffnungszeiten, Telefon und Karte, gleich geschrieben wie im Google-Unternehmensprofil.
- Ratgeber
- Titel, Autor, Datum der letzten Prüfung, Text, Kategorie und Felder für SEO-Titel und Beschreibung.
Feldtypen richtig wählen
Der Feldtyp entscheidet, was Ihr Team später eingeben kann und was sich filtern, sortieren und verknüpfen lässt. Ein falscher Typ lässt sich nachträglich nicht einfach umstellen.
| Feldtyp | Wofür | Worauf achten |
|---|---|---|
| Einfacher Text | Titel, Ort, Funktion, kurze Angaben | Zeichenbegrenzung setzen, damit Kacheln und Titel im Layout bleiben |
| Formatierter Text | Längere Texte mit Zwischentiteln, Listen und Links | Zwischentitel ab H2, nie H1, weil der Seitentitel schon H1 ist |
| Bild und Mehrfachbild | Titelbild, Projektgalerie | Ein eigenes Feld für den Alternativtext, wenn das Bild Inhalt trägt |
| Option | Feste Auswahl wie Pensum oder Status | Ideal für Filter, solange die Werte selten ändern |
| Verweis und Mehrfachverweis | Verbindung zu Leistung, Standort oder Kategorie | Besser als Option, wenn die verknüpften Dinge eigene Seiten haben |
| Datum, Zahl, Schalter | Prüfdatum, Reihenfolge, «auf Startseite zeigen» | Für Sortierung und Filter in Listen |
| Link, E-Mail, Telefon, Datei | Bewerbungslink, Kontakt, PDF-Datenblatt | Telefon im internationalen Format, damit es auf dem Handy wählbar ist |
Mehrsprachige Sammlungen
Mit Localize lassen sich Einträge pro Sprache übersetzen, auch die Inhalte des CMS. Die Struktur der Sammlung bleibt dabei für alle Sprachen gleich. Planen Sie deshalb Felder so, dass sie in Deutsch und Französisch gleich gut funktionieren, etwa genügend Zeichen für die meist längeren französischen Titel.
Übersetzte Adressen, also /fr/references statt /fr/referenzen, gibt es laut Preisseite erst ab Localize Advanced. Für eine Website in der Romandie kann das für die Suche relevant sein.
Fehler, die später teuer werden
- Adressen nachträglich ändern
Jeder Eintrag braucht dann eine eigene Weiterleitung.
- Alles in ein Textfeld
Ort, Branche und Jahr im Fliesstext lassen sich nie filtern.
- Eine Sammlung für alles
Referenzen, News und Stellen gemischt machen Vorlagen und Filter unübersichtlich.
- Keine Übersichtsseite
Einträge, auf die keine Seite verlinkt, findet auch Google schlechter.
So planen Sie das CMS
Ein gutes CMS entsteht vor dem Design. Wer zuerst baut und dann Felder ergänzt, muss Vorlagen und Einträge später umbauen.
- 1. Inhalte sammeln
- Welche Inhalte wiederholen sich, und welche wachsen über die Zeit? Nur diese gehören in Sammlungen, einmalige Seiten bleiben statisch.
- 2. Felder festlegen
- Pro Sammlung jedes Feld mit Typ, Pflichtfeld und Zeichenbegrenzung. Lieber ein Feld zu viel als Text, der in ein freies Textfeld gepresst wird.
- 3. Beziehungen klären
- Welche Sammlungen verweisen aufeinander, etwa Referenz zu Leistung oder Stelle zu Standort.
- 4. Adressen bestimmen
- Den Ordner jeder Sammlung früh festlegen, zum Beispiel /referenzen. Spätere Änderungen brauchen Weiterleitungen für jeden Eintrag.
- 5. SEO-Felder einbauen
- Eigene Felder für Titel, Beschreibung und Bild für soziale Medien, die in der Vorlage verknüpft sind. Mehr dazu unter Webflow SEO.
- 6. Rollen und Ablauf
- Wer erfasst, wer prüft, wer veröffentlicht. Eine kurze Anleitung pro Sammlung spart später Rückfragen.
Pflege im Alltag
Im Alltag öffnet Ihr Team die Sammlung, füllt ein Formular mit den festgelegten Feldern aus und veröffentlicht. Layout, Verweise und SEO-Angaben sind in der Vorlage schon festgelegt. Das senkt das Risiko, dass jemand beim Ändern eines Textes das Design beschädigt.
Für Mitarbeitende, die nur Inhalte pflegen, gibt es eingeschränkte Plätze. Sie kosten laut Preisseite USD 15 pro Monat bei jährlicher Zahlung, ca. CHF 12, ein voller Platz für den Inhaber des Workspace ist enthalten.
CMS und WordPress
WordPress kennt von Haus aus Seiten und Beiträge. Eigene Inhaltstypen mit eigenen Feldern entstehen dort meist über Plugins. In Webflow sind Sammlungen mit eigenen Feldern und Vorlagen eingebaut, dafür ohne das grosse Angebot an Erweiterungen von WordPress.
Den ganzen Vergleich finden Sie unter Webflow vs. WordPress. Inhalte aus WordPress lassen sich per CSV in Sammlungen importieren, siehe WordPress zu Webflow.
Wo das CMS an Grenzen stösst
Für eine typische Firmenwebsite reichen die Grenzen des Premium-Plans gut. Bei diesen Vorhaben sollten Sie vorher genau rechnen.
- Sehr viele Einträge
Mehr als 20'000 Einträge oder 40 Sammlungen gehen nur über individuelle Pläne. Rechnen Sie mit dem Bestand in drei Jahren, nicht mit dem heutigen.
- Verschachtelte Listen
Listen innerhalb von Listen und Verweise auf viele Einträge sind begrenzt. Webflow rät, die aktuellen Grenzen vor dem Bau zu prüfen.
- Inhalte von Besuchern
Kommentare, Bewertungen oder Kundenbereiche, in denen Besucher selbst Inhalte anlegen, brauchen externe Dienste.
- Komplexe Filter
Verzeichnisse mit vielen kombinierbaren Filtern lassen sich nur mit Zusatzcode oder externen Diensten sauber lösen.
Wer diese Seite geschrieben hat
Konstantin Malt hat Malt Consulting 2023 gegründet, damals unter dem Namen Digitalwahl. Er begleitet inhabergeführte Schweizer Unternehmen bei Positionierung, Website und Kundengewinnung. Malt Consulting baut Websites mit Webflow und plant das CMS so, dass Ihr Team Inhalte selbst pflegen kann.
- AusbildungBachelor in Betriebswirtschaft, Universität St. Gallen (HSG)
- ErfahrungÜber 120 Schweizer Unternehmen betreut seit 2023
- Geprüft28. Oktober 2026, gegen webflow.com/pricing und die Webflow-Dokumentation
«Malt Consulting hat unsere Erwartungen nicht nur erfüllt, sondern weit übertroffen. Ein grosses Dankeschön an Konstantin und sein Team – aufmerksam, präzise und mit echtem Verständnis für unsere Bedürfnisse.»
Kundenstimme auf maltconsulting.ch
«Konstantin hat uns von Anfang an super beraten und die Ergebnisse die er am Anfang angedeutet hat, hat er um ein vielfaches übertroffen.»
Kundenstimme auf maltconsulting.ch
Häufige Fragen zum Webflow CMS
Kurz beantwortet, mit Stand der offiziellen Preisseite von Webflow.
Was kostet das Webflow CMS?
Das CMS ist im Premium-Plan enthalten, der laut Preisseite USD 25 pro Monat bei jährlicher Zahlung kostet, ca. CHF 21, zuzüglich Steuern. Der günstigere Basic-Plan enthält kein CMS.
Wie viele Einträge erlaubt das Webflow CMS?
Im Premium-Plan bis 20'000 Einträge in bis zu 40 Sammlungen. Im kostenlosen Starter-Plan sind es 50 Einträge, aber nur unter einer webflow.io-Adresse.
Können Mitarbeitende Inhalte ohne Webflow-Kenntnisse pflegen?
Ja. Einträge werden über Formulare mit festen Feldern erfasst. Mit der Rolle für die Inhaltsbearbeitung ändern Mitarbeitende Inhalte, ohne das Design zu verändern. Eine kurze Schulung reicht in der Regel.
Kann ich Inhalte in das Webflow CMS importieren?
Ja, per CSV-Datei. In der Sammlung importieren Sie die Datei und ordnen die Spalten den Feldern zu. Prüfen Sie vorher, ob die Zahl der Einträge in Ihren Plan passt.
Ist das Webflow CMS gut für SEO?
Ja, wenn es geplant ist. Jede Sammlung erzeugt Seiten mit derselben sauberen Vorlage. Wichtig sind eigene Felder für Titel und Beschreibung, eine verlinkte Übersichtsseite und früh festgelegte Adressen.
Weiterlesen
Quellen
- Webflow, «Plans and pricing», Funktionsvergleich der Site-Pläne, Abschnitt CMS, Nutzung und Plätze, Preise in USD zuzüglich Steuern, abgerufen 28.10.2026. webflow.com/pricing
- Europäische Zentralbank, Euro-Referenzkurse vom 28.10.2026, 1 USD = 0.8306 CHF (abgeleitet). ecb.europa.eu
- Webflow University, Glossar «Webflow CMS», abgerufen 28.10.2026. university.webflow.com/glossary/webflow-cms
- Webflow University, «Connecting with reference fields», Hinweis auf Grenzen bei Verweisfeldern und verschachtelten Listen, abgerufen 28.10.2026. university.webflow.com/course-lesson/connecting-with-reference-fields
- Webflow Help Center, «Migrate from WordPress to Webflow CMS», Import per CSV, abgerufen 28.10.2026. help.webflow.com/hc/en-us/articles/33961236268435
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